NOMAD. Reisen zu den Menschen.
Julietta Baums Travel
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AKTIV
131 - Musandam & der Norden Omans - Wanderreise
Abwechslungsreiche Aktiv Reise mit Canyoning und Bergwanderungen; Reisebeginn in Dubai
Arabien - Oman, Vereinigte Arabische Emirate

Erkundung des Emirats Dubai
Entspannte Dhowcruise in den Fjorden Musandams
Bizarre Felsformationen und atemberaubende Blicke auf dem Djabal Shams
Pulsierender Freitagsmarkt in Nizwa
Strandwanderungen und Relaxen am Indischen Ozean
Durchquerung der Wahiba Sands mit Übernachtungen in der Wüste

Die Halbinsel Musandam bildet mit ihrer dunklen, steil aus dem Meer emporragenden Felsarchitektur den Auftakt zu unserer umfassenden Geländewagentour im nördlichen Oman. Während einer entspannten Dhow-Cruise erkunden wir tiefblaue Fjorde, in denen sich zahlreiche Delphine tummeln.
Bei unserem Trekking auf dem Jebel Akhdar genießen wir von dicht mit Wacholder und Oliven bewachsenen Bergzügen aus weite Ausblicke in die Ebenen der Dakhiliyah und das Wadi Tanuf.
Die unberührte Küste des Indischen Ozeans mit ihren langen Sandstränden und eine Durchquerung der Wahiba Sands sind weitere landschaftliche Höhepunkte dieser Reise.
Abgerundet wird unsere Entdeckerreise durch relaxte Tage direkt am Indischen Ozean und Bummel in den orientalischen Souqs altehrwürdiger Oasen- und Hafenstädte.


1.—3. Tag Dubai und die Emirate an der Piratenküste
Flug von Frankfurt nach Dubai via Muscat. Ankunft dort am Morgen des 2. Tages.

Dubai erwartet uns mit teils auf Hochglanz polierten Malls, aber auch mit äußerst lebhaften Suqs. Wer mag, kommt abends mit an den Strand, um einen Blick auf den perfekt angeleuchteten Burj al-Arab zu werfen.

Nach einer Übernachtung in einem Hotel direkt am Creek fahren wir entlang der Küste Richtung Musandam und bauen das erste Mal unsere Zelte oberhalb einer kleinen Bucht (oder bei Wind etwas weiter im Landesinneren) auf.

4. Tag: Dhowcruise durch die Fjorde Musandams
Die Gewässer der langgezogenen Fjorde Musandams erkunden wir stilecht an Bord einer Dhow und haben Gelegenheit zu einem Bad im Meer. Wir stechen mit einer alten Dhow (Dhaw, Dhau), dem klassischen Holzboot Arabiens, in See. Es ist nach hergebrachter arabischer Art mit bequemen Sitzkissen und Teppichen ausgestattet, gegen die Sonne schützt ein großes Schattendach. Wer mag, kann sich aber auch am Bug ein wenig in der Sonne aalen. Die Bootsleute haben Tee und arabischen, mit Kardamom gewürzten Kaffee dabei, der stilecht in den nahezu fingerhutgroßen fanadjil serviert wird. Dazu gibt es Datteln und frisches Obst, mittags aber auch ein warmes Essen. Im Khawr Shim (Khor Schimm), von steil aufragenden Bergen umsäumt, beobachten wir das maritime Leben unter der meist spiegelglatten Meeresoberfläche. Mit etwas Glück sehen wir ganze Delphinschulen, die sich im Wasser tummeln und geradezu akrobatische Sprünge vollführen. Auf „Telegraph Island“ – einem winzigen Inselchen – gehen wir an Land und erkunden die Reste der alten Telegraphenstation, die zu britischen Mandatszeiten errichtet wurde. Das war im wahrsten Sinne ein Meilenstein der Kommunikation zwischen Arabien und Indien. Wer die Insel besucht, versteht aber auch leicht, warum die hier stationierten britischen Militärs aus lauter Überdruss die Redewendung „going around the bend“ (einen Knall haben) geprägt haben sollen. Wir verbringen den größten Teil des Tages auf dem Meer, haben Zeit zum Baden und Schnorcheln. Erst mit Sonnenuntergang kommen wir zurück in den Hafen von Khasab. Sollte das Wetter nicht mitspielen, steht der Tag zur freien Verfügung in Khasab.

Hotelübernachtung in Khasab.

5.—8. Tag: Der Inner-Oman - Märkte und Oasen
Wir verlassen die Exklave Musandam und fahren – erneut durch die Vereinigten Arabischen Emirate – auf einer gut ausgebauten Straße gen Süden. Nahe Hatta verlassen wir die Emirate endgültig und reisen zum zweiten Mal im Sultanat Oman ein. Unser Ziel sind die Ausläufer der Rub al-Khali, der mächtigen Sandwüste Arabiens.
Hier schlagen wir unsere Zelte auf.

Eine inzwischen asphaltierte Straße bringt uns bis nach Rustaq, wo wir uns das Fort anschauen. Anschließend gelangen wir durch das Wadi Sahtan an den Fuß des mächtigen Jebel Jafr. Nachmittags erreichen wir Bilad Sayt, ein kleines Dorf am Fuße der Berge inmitten von grünen Terrassenfeldern. Nahebei führt eine Piste über den Hadjar al-Gharbi.

Die Nacht verbringen wir nahe der Passhöhe in unseren Zelten und genießen die weiten Ausblicke in die Schluchten und Ebenen tief unter uns.

Der 7. Reisetag steht ganz im Zeichen der alten Oasen Inner-Omans: Wir wandern durch die schmalen Gassen und Oasengärten von Misfat al-Ibriyin. Unser Mittags-Picknick nehmen wir an der Abbruchkante des Wadi Nakhar, dem „Grand Canyon“ des Omans, ein. Ein besonderes architektonisches Kleinod ist der liebevoll restaurierte Wohnpalast von Djabrin (Jabrin), dessen kühle Hallen und Zimmer wir am Nachmittag durchstreifen. Schließlich erreichen wir Nizwa, ersteigen den mächtigen Festungsturm und beziehen Quartier in unserem Hotel.

Am 8. Reisetag ist in Nizwa viel los. Denn da findet, wie jeden Freitag, der große Tiermarkt statt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nachmittags fahren wir über eine serpentinenreiche Straße auf den Djabal Akhdar und schlagen unsere Zelte nahe dem Dörfchen Qiyut auf.

9.—10. Tag: Trekking am Djabal al-'Akhdar
Heute beginnt unser zweitägiges Trekking am Djabal Akhdar. Am Morgen verladen wir unser Gepäck auf das Begleitfahrzeug, welches tagsüber teils große Umwege zurücklegt, damit wir abends an unsere Siebensachen kommen. Wasser von bester Qualität können wir mindestens einmal täglich an den lokalen Brunnen und afladj (Bewässerungskanälen) nachfüllen, die Lebensmittel für unser Picknick zur Mittagszeit verteilen wir zum Tragen auf unsere Tagesrucksäcke.

Unser Führer kennt die Pfade, auf denen wir in den kommenden beiden Tagen über den Berg ziehen werden, fast wie im Schlaf. Denn bis vor wenigen Jahren noch war der breite und von zahllosen kleinen Tälern durchfurchte Rücken des 'Akhdar nur zu Fuß oder per Hubschrauber zu erreichen. Alle Waren mussten von Eseln hinauf und hinab getragen werden. Inzwischen führt eine akkurat asphaltierte Straße auf das zentrale Sayq-Plateau, und oben verzweigen sich ein paar schmale Wege, um die wichtigsten Orte anzubinden. Doch gehört der Djabal al-'Akhdar nach wie vor zu den abgeschiedensten Gegenden des Oman.

Unser Tageswanderziel ist das Dörfchen Ru’us. Auf unserem Weg dorthin schweifen unsere Blicke weit hinunter in das gewaltige Wadi Tanuf. Gleich neben der Moschee von Ru’us haben die Dorfbewohner eine Madjlis errichtet. Ihre Mauern sind sorgfältig aus Naturstein gesetzt, und von den breiten Laibungen der Fensteröffnungen genießen wir einen atemberaubenden Blick in die Ferne, über die Schluchten des Wadi Bani Kharus gen Meer hin. Nach einer Teepause legen wir eine kurze Strecke mit unseren Wagen zum heutigen Zeltplatz zurück.

Das Haupt des 'Akhdar ist bedeckt mit silbrig glänzenden Gräsern und stacheligen Büschen. Erstaunlich widerstandsfähige Blumen mit großen zarten weißen Blüten und sattgrünen Blättern lugen dazwischen hervor. Dort, wo Wind und Regen es erlauben, krallen sich mächtige Wacholderbäume in den Grund. Weit greifen langfingrige Wurzeln und dunkle, fast schwärzlichgrüne Kronen aus. An der faserigen Rinde lässt sich erahnen, welch hohes Alter diese Riesen haben. In besser geschützten Winkeln gedeihen wilde Oliven.
Unser Zeltplatz liegt inmitten solchen Wacholder- und Olivenbäume.

Am Morgen des 10. Tages wandern wir von unserem Zeltplatz aus in das Wadi Bani Habib hinein. Sorgfältig gepflegte Oasengärten mit Granatapfelbäumen und vielen weiteren Obstsorten begleiten uns bis in das heute verlassene Dorf Bani Habib. Hier endet unser Trekking in den Mittagsstunden.

Unsere dritte Nacht auf dem Berg verbringen wir in einem Hotel, und haben am Nachmittag Zeit für einen weiteren Ausflug zu Fuß oder mit den Wagen.

11.—12. Tag An der unberührten Küste des Indischen Ozeans
Am frühen Morgen geht es mit unseren Geländewagen weiter. Über eine kehrenreiche und für PKW gesperrte Straße verlassen wir den Djabal al-Akhdar und fahren entlang der Wahiba gen Süden bis an die Küste des Indischen Ozeans.

Kilometerlange Strände, Lagunen mit — je nach Jahreszeit — großen Vogelkolonien und bizarr geformte Felsformationen säumen die Küste entlang und laden immer wieder zu Stopps ein. Südlich von Khaluf suchen wir uns einen Übernachtungsplatz direkt am Strand und nutzen die Abend- und Morgenstunden zu Spaziergängen und einem Bad im Meer.

Auch am 12. Tag bleiben wir am Meer, fahren wieder ein Stück gen Norden und gelangen so bereits in die südlichen Ausläufer der Wahiba Sands. Am Ras Rways können wir versteinerte Sanddünen – eigentlich uralte Flusssedimente, die unter der gesamten Wahiba-Wüste zu finden sind – beobachten. Wir übernachten nochmals in unseren Zelten.

13.—14. Tag: Durchquerung der Wahiba und Schildkrötenbeobachtung bei Ras al-Hadd
Wir queren die Wahiba der Länge nach von Süden bis hinauf zu den Oasen am Nordrand der Wüste. Die Formen und Farben der Dünen wechseln dabei mehrfach. Nahe am Indischen Ozean türmen sie sich zu weißen, rundbuckeligen Bergen auf, während sie im Norden besonders in den Abendstunden zwischen Orange- und Rottönen changieren.

Heute heißt es sehr früh aufstehen! Per Geländewagen verlassen wir die Dünenlandschaft. Unser Ziel ist die Oase Budah. Hier brechen wir zu unserem Canyoning im Wadi Bani Khalid auf, das wir wegen der gleißend hell reflektierenden, in den Mittagsstunden heißen Felswände des Wadis möglichst früh morgens beginnen wollen.

Schwimmkenntnisse und das Klettern unter Zurhilfenahme der Hände sind heute gefordert, denn die Route führt durch ein Gewirr von teils haushohen Felsblöcken, die die enge Schlucht des Wadis versperren, und die nur kletternd überwunden werden können. Wasser gibt es hier so reichlich, dass das Wadi zu jeder Jahreszeit mit klaren Pools und kleinen Wasserfällen aufwarten kann. Über längere Abschnitte ist die Schlucht so eng und der Wasserstand so hoch, dass wir einen Teil unseres Weges schwimmend zurücklegen müssen. Am Endpunkt des Trekkings erwarten uns unsere Wagen.

Erneut fahren wir zur Küste des Indischen Ozeans und erreichen am späten Nachmittag das Ras al-Hadd. Hier beziehen wir aus Palmwedeln gefertigte Hütten in einem kleinen Campement direkt am Strand.

Diese östlichste Landspitze Arabiens ist auch bei Meeresschildkröten sehr beliebt, weshalb sie regelmäßig wiederkehren, um am Strand ihre Eier abzulegen. Auf einer geführten Nachtexkursion können wir sie mit etwas Glück dabei beobachten. Da die Tiere weltweit unter Schutz stehen, ist das Betreten des von Felsen gerahmten Strandabschnittes nur mit Genehmigung gestattet.

15.—17. Tag Sur, die Küste der Sharqiyah und das Ende der Reise
Tags darauf steuern wir die nahe gelegene Hafenstadt Sur an, in deren Werften auch heute noch die traditionellen omanischen Holzschiffe (Dhows) gebaut werden. Zwar liegen nicht zu allen Jahreszeiten Schiffe im Dock, doch lohnt ein Besuch allemal. Am Mittag sind wir bereits im Wadi Shab unterwegs, wie das Wadi Bani Khalid eines jener zahlreichen Wadis, die vom Hadjar ash-Sharqi hinab in die Küstenebene am Indischen Ozean fließen. Den Oberlauf des Wadi wollen wir kletternd und zum Teil auch schwimmend erkunden. Hier bietet sich also eine letzte Gelegenheit für ein Bad im Süßwasser. Am frühen Abend des 15. Tages erreichen wir Muscat (Maskat, Masqat) und beziehen für zwei Nächte Zimmer in einem einfachen Hotel direkt neben dem quirligen Suk (Suq, Souk) von Muttrah (Mattrah). So können wir ohne jeden Aufwand zu Fuß in die überdachten Marktgassen gelangen und nach Herzenslust „shoppen“ gehen.

Wer mag, steht am Morgen des vorletzten Tages der Reise nochmals früh auf und bummelt über den Fischmarkt von Muttrah. Anschließend besichtigen wir die einzige im Oman für Nicht-Muslime geöffnete Moschee: die Sultan-Qabus-Moschee und das Bayt Baranda – ein Museum in einem restaurierten Altstadthaus. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abends gehen wir ein letztes Mal gemeinsam Essen.

Am Mittag des 17. Tages erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Deutschland Ankunft in Deutschland am Abend des 17. Tages.

 

TERMINE & PREISE

Termin / Buchungsnr.   Preis in €
29.09.17 - 15.10.17
17-0929OMA131 *
3445,00
* Preis unter Vorbehalt

min 7, max 12 Pers.
Basispreis 3150,00 €
Steuern & Kerosin 295,00 €
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Einzelzimmer-/zeltzuschlag 270,00 €
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug
Transfers vom und zum Flughafen
Rundreise in Geländewagen, wobei die Wagen mit maximal 4 TeilnehmerInnen besetzt werden
7 Hotel- und Gasthausübernachtungen
8 Zeltübernachtungen
Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
Vollpension; Halbpension in Dubai und Muscat
Trinkwasser während der Rundreise
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
landeskundige, Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleitung
lokale, arabisch oder englisch sprechende Wanderguides


NEBENKOSTEN
Visum Oman zweifach Einfacheinreise, derzeit zusammen OMR 25
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art


REISELEITER
Ibrahim al-Balushi
Englisch oder Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
Englisch sprechende/r Reiseleiter/in
Marianne Zillgen


HINWEISE
Anforderungen: T-II, E-II1710