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128 - Oman Wüstenreise - Rub al-Khali Expedition bis Salalah
Geländewagen-Expedition in die Rub al-Khali, die größte Sandwüste der Welt, mit Reiseende in Salalah
Arabien - Oman

Anspruchsvolle Geländewagen-Expedition für Wüstenkenner
Erkundung der Grabtürme auf dem Jebel Bani Jabr und der Höhle Majilis al-Jinn
Querung der Wahiba-Wüste und des geologisch einmaligen Gletscherbruchs Huqf
7-tägige ausführliche Expedition in die Rub al-Khali mit Wanderungen
Zeit für Muscat und Bummel über den Weihrauchmarkt von Salalah

Von Küste zu Küste durch die Wüsten Arabiens: Das ist der abenteuerliche Weg, den diese außergewöhnliche Expedition nimmt. In ihrem Zentrum steht die Rub al-Khali, die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt.

Unsere Fahrer und Reiseleiter gehören zu den wenigen in Oman, die diese anspruchsvolle Strecke aufgrund ihrer Erfahrung meistern können. Sandstürme verändern die Rub al-Khali beständig, deswegen ändert sich die Expeditionsroute von Mal zu Mal. Das fordert den Entdeckergeist unserer Crew und führt zu immer neuen Horizonten.


1.-2. Tag: Ankunft und Muscat
Flug von Deutschland nach Muscat. Ankunft am Abend des 1. Tages.

Am kommenden Morgen Besuch der Großen Moschee, der Sultan Qaboos Grand Mosque, und Erkundung der Altstadt von Muscat. Am späteren Nachmittag bummeln wir durch den Souq von Muttrah.


3.-4. Tag: Von den Grabtürmen auf dem Jebel Bani Jabr in die Ramlat al-Wahiba
Am Morgen des 3. Tages beginnen wir unsere Expedition mit einer gemächlichen Fahrt entlang des Indischen Ozeans gen Südosten. Holprige Pisten führen vom Meer hinauf in die Berge der Sharqiyah. Unsere erste Zeltnacht verbringen wir nahe den in windiger Höhe einsam gelegenen Grabtürmen auf dem Jebel Bani Jabr.

Am 4. Tag werfen wir einen vorsichtigen Blick in die Höhle Majilis al-Jinn hinein. Die beschaulichen Gassen der Oase Al-Minzafah erwarten uns am frühen Nachmittag. Dann tauchen wir in die Wüste Wahiba ein. Unsere Zelte bauen wir im Schutz einer Düne auf und verbringen die Nacht unter dem Sternenhimmel.


5.-7. Tag: Von der Küste des Indischen Ozeans in die Jiddat al-Harasis
Nach einer Durchquerung der Wahiba in nord-südlicher Richtung erreichen wir am späten Nachmittag des 5. Tages wieder das Meer, wo wir uns nach einem Bad im Indischen Ozean mit etwas Glück an frischem Fisch stärken können.

Weiter geht es – bei Ebbe! – am Strand entlang und dann Richtung Westen. Dabei kreuzen wir den Huqf, dessen karges, steiniges Plateau ein ehemaliger Gletscherbruch furcht. Unser Ziel ist die dürre Geröllebene um Dja’alan. In Haima queren wir die Asphaltstraße und schlagen unser heutiges Camp bereits in den Dünen des "Leeren Viertels" auf.


8.-13. Tag: Rub al-Khali
Nun beginnt unsere Fahrt im südlichen Abschnitt der Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung vom Süden Sau’di-Arabiens in den Westen Oman wogt. Die Vielfalt der Wüstenlandschaften, die sie noch an ihrem Saum entfaltet, macht den Zauber unserer Reise entlang der sa’udischen Grenze aus. Wir bewegen uns wo immer möglich am Rande von Sabkhas — weiß strahlenden, von einer Salzkruste überzogenen Ebenen — oder durch die langgestreckten Korridore zwischen ockerfarbenen Dünenzügen. Bis zu 150 Metern und mehr türmen sich die Sandberge auf. Oft genug aber verläuft unsere Fahrtrichtung auch quer zu solchen Korridoren. Dann gilt es, die vielverschlungenen Dünen abzuschätzen und eine Passage entlang der festen Schultern und über nicht ganz so steile Kämme zu finden. Von Zeit zu Zeit werden wir an einem solchen Hindernis zunächst scheitern und müssen dann Schaufeln und Sandbleche, Hände und Muskelkraft einsetzen, um die Wagen wieder flott zu machen.

An besonders gefährlichen Stellen ist es selbstverständlich, dass die Mitreisenden aussteigen und ein Stück des Weges zu Fuß gehen.

Überhaupt werden wir nicht nur im Auto fahren. Morgens – nach dem Frühstück und nachdem wir unsere Siebensachen gepackt haben – weist uns unser Guide die Fahrtrichtung. Dann machen wir uns zu Fuß auf den Weg und lassen uns später von den Fahrzeugen einholen.

Mittags bauen wir unser Schattendach auf und gönnen uns eine Pause mit Brot und Salat und anderen kalten Köstlichkeiten.

Dann geht es noch etwa zwei Stunden mit den Wagen weiter, bevor wir uns einen schönen Zeltplatz suchen, bevorzugt in den Bäuchen der Dünen – also in einer der rundlichen Senken, die sich auf halber Höhe der Dünen finden. Hier bleibt genügend Zeit für individuelle Erkundungen der Rimal, der Sande. Unsere Crew baut derweil die Küche auf und bereitet einen Tee zu. Standesgemäß haben wir Teppiche dabei, die wir – so wir denn Holz finden – um unser kleines Lagerfeuer ausbreiten.

Die Vorbereitungen zum Abendessen (an denen sich täglich der/die eine oder andre beteiligen sollte) finden bei Sonnenuntergang statt. Zumeist gibt es ein traditionell omanisches Gericht, wie zum Beispiel ein Gemüse- oder ein Trockenfischcurry mit Reis. Natürlich backen wir zwischendurch auch das traditionelle Brot im Sand. Und nach dem Abendessen bleibt dann genügend Zeit, in den sternenklaren Nachthimmel zu schauen oder sich zu unterhalten.

Die auf unseren Karten eingetragenen Namen wie Ramlat Mitan oder Ramlat Hashman bekommen in diesen Tagen ein Gesicht, und wir verstehen, dass Wüste nicht gleich Wüste ist. "Leeres Viertel" – weil hier kein Mensch lebt. Und doch treffen wir vielleicht auf das einsame Zelt eines Kamelhirten, der hier im Auftrag des Kamelbesitzers die Herde beaufsichtigt.

Unsere Guides und Fahrer kennen den südlichen Teil der Rub al-Khali wie ihre Heimat. Sie wissen bis in die Uruq al-Had die Stellen, an denen noch ein paar dürre Akazien der Trockenheit trotzen. Sie wissen auch, an welchen Orten man den leuchtend grünen Salzbusch antrifft, den die Bedu Harm nennen. Sie finden den Weg zu dem Süßwassersee inmitten der Einöde, in dem leicht schwefelhaltiges Wasser mit Macht an die Oberfläche sprudelt. Und vielleicht führen sie uns auch zu einem Geoden-Feld, wo nichts wächst außer jenen seltenen hohlen Knollensteinen, die auffälligerweise immer in Mehrzahl auftreten.


14.-17. Tag: Salalah und das Ende der Reise
Wie schwer es ist, dem Sand etwas zu entlocken, zeigt die Geschichte der einst verschollenen Stadt Ubar, von deren Existenz frühere Reisende immer wieder erzählt bekamen, doch den Weg dorthin angeblich "nur der Teufel" kannte. Kurz hinter Ubar beginnt wieder die Asphaltstraße, die uns bis Salalah bringt. Wir quartieren uns in einem kleinen Hotel direkt am Strand ein.

Sofern unsere Expedition ohne Zwischenfälle verlaufen ist, gehört der 15. Tag Salalah und den kleinen Orten entlang der Küste. Am Morgen sehen wir Salalah ein bisschen näher an und schlendern dabei natürlich auch durch den farbenfrohen Weihrauch-Souq. Er erinnert an die Zeit, als das duftende Baumharz teurer als Gold aufgewogen wurde und der Region um Salalah unermesslichen Reichtum bescherte. Denn hier wuchsen jene Weihrauchbäume, deren kostbare Erzeugnisse zusammen mit anderen Luxusgütern auf schwer beladenen Karawanen zum Mittelmeer gelangten.
Anschließend erkunden wir die Orte am Fuß des Jebel Qara: Taqah, Samhuram und Mirbat. Im Städtchen Taqah, am Ostrand der Bucht von Salalah gelegen, steht ein kleines Fort, das einen guten Einblick in die vergangenen Zeiten gewährt. Ganz in der Nähe, an der Mündung des Wadi Darbat, lag der einst wichtige Weihrauch-Hafen Samhuram. Mirbat, ebenfalls ehemals eine bedeutende Hafenstadt gleich am Fuß des Jebel Samhan, beherbergt einige schöne Beispiele der früher typischen Dhofar -Architektur mit den geschnitzten hölzernen Fenstern. Heute ist die große Vergangenheit dieser Orte der Gemächlichkeit abgelegener Fischerdörfer gewichen - das macht den Reiz dieser Gegend aus.

Je nach Anschlusstour muss die Crew am Morgen des 16. Tages bereits wieder nach Muscat aufbrechen, oder ist mit den Vorbereitungen für eine Folgereise beschäftigt. Dieser Tag steht allen Mitreisenden zur freien Verfügung.

Am Abend des 16. Tages Flughafentransfer und Beginn des Rückflugs. Per Inlandsflug erreichen wir Muscat und steigen dort um in Richtung Deutschland. Rückkunft in Deutschland am Morgen des 17. Tages.

Anreiseinfo und Hinweis auf weitere Expeditionen in die Rub al-Khali
Für Reisende aus dem Süden buchen wir gerne Flüge ab München oder ab Zürich mit Oman Air. Dies kann mit einem Aufpreis verbunden sein, je nach verfügbarer Buchungsklasse.

Zum Ende der Reise hin - oder vor deren Beginn - organisieren wir Ihnen gerne einen Aufenthalt in Salalah oder Muscat. Bitte fragen Sie bei uns ein Angebot an!

 

TERMINE & PREISE

Termin / Buchungsnr.   Preis in €
24.11.17 - 10.12.17
17-1124OMA128 *
3140,00
22.12.17 - 07.01.18
17-1222OMA128 */Siehe Fußnote 1
3540,00
* Die Preise ab Oktober 2017 sind noch unter Vorbehalt

min 7, max 12 Pers.
Basispreis 2845,00 €
Steuern & Kerosin 295,00 €
Saisonzuschlag Fußnote 1 400,00 €
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Einzelzimmer/-zeltzuschlag 200,00 €
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug und Inlandsflug
Transfers vom und zum Flughafen
Rundreise in Geländewagen, wobei die Wagen mit maximal 4 TeilnehmerInnen besetzt werden
4 Hotelübernachtungen
11 Zeltübernachtungen
Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
Vollpension; in Muscat und Salalah Halbpension
Trinkwasser während der Rundreise
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
landeskundige, Englisch oder Deutsch sprechende Reiseleitung


NEBENKOSTEN
Visum Oman, Einfacheinreise, derzeit OMR 20 (ca. EUR 50)
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art


REISELEITER
Ibrahim al-Balushi
Englisch oder Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
Nasser al-Balushi
Jochen Massing


HINWEISE
Für diese Reise bedarf es einer durchschnittlichen Kondition und vor allem Entdeckergeistes. Längere Fahrstrecken halten sich in Grenzen, und immer wieder gibt es Gelegenheit, die unterschiedlichen Landschaften, durch die wir kommen, auch zu Fuß zu erkunden. Große Temperaturunterschiede wie in anderen Wüsten kommen hier nicht vor, sodass auch die Nachttemperaturen bei Reisen im Winter noch angenehm sind.1710