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125 Oman Wanderreise umfassend - Wahiba & Berge
Aktiv Reise mit Zeltnächten und etlichen Tagestrekkings am Jebel Shams, Jebel Akhdar und in die Wahiba Wüste



1.-3. Tag: Anreise nach Muscat und in die Dakhiliyah
Am Vormittag des ersten Tages Flug von Frankfurt nach Muscat.
Ankunft in Muscat am Abend und Transfer zum Hotel.

Am Morgen des zweiten Tages besuchen wir zunächst die einzige im Oman für Nicht-Muslime geöffnete Große Moschee, die Sultan Qaboos Grand Mosque. Anschließend unternehmen wir einen Bummel durch den Hafen von Mutrah. Zu Fuß geht es in das nahe gelegene Bait al-Baranda, ein restauriertes Altstadthaus mit einer kleinen und sehr sehenswerten Sammlung an Bildern und Literatur.


Am Morgen des 3. Tages geht es per Geländwagen zunächst in die Region Batinah, die Küstenebene. Wir erkunden das kleine, liebevoll ausgestattete Wohnfort Bayt Na’man. Auf unserem Weg an den Fuß des Jebel Shams liegen die Forts von al-Hazm und Rustaq, die allerdings zurzeit renoviert werden und deswegen nur von außen zu besichtigen sind. Nach einer ersten Wanderung im Wadi Sahtan schlagen wir unsere Zelte auf.

4.-6. Tag: Wanderungen auf dem Jebel Shams
Auf serpentinenreichen Straßen erklimmen wir den Jebel Shams durch das Wadi Bani Awf. An dessen äußerstem Ende, auf etwa 1000 Höhenmetern, stoßen wir auf den so genannten Snake Canyon. Hier verlassen wir die Fahrzeuge für eine Weile, denn den Unterlauf der Schlangenschlucht, den berühmten „Snake Canyon“ wollen wir zu Fuß erkunden. Das schroffe, nur etwa drei Kilometer lange Tal schneidet sich 200 Meter tief in den Fels und ist stellenweise nicht breiter als zehn Meter.

Wieder in den Fahrzeugen gelangen wir über Hat nach Bilad Sayt. Hier leben die Menschen noch weitgehend traditionell von Dattelplantagen und Feldfruchtanbau. Allerdings sind die Terrassenfelder oft so winzig, dass eine einzige Palme auf ihnen Platz findet. Unser Lager schlagen wir bei Sharaf al-Alamayn hoch oben an der erst vor wenigen Jahren geschobenen Passstraße auf. Von dort starten wir am 5. Tag zu einer weiteren Wanderung zu dem Bergbauerndorf Misfah al-Ibriyin. In den Gärten der Oase richten wir uns in einem kleinen, familiär geführten Gästehaus ein.

Auf kurvenreicher Strecke erreichen wir am Folgetag ein Plateau unterhalb des Jebel Shams. Oben angekommen, genießen wir den Blick auf das Wadi Nakhar, den "Grand Canyon" Omans, und suchen uns am Rande der Schlucht einen Übernachtungsplatz.

Dann machen wir uns zu einer mehrstündigen Wanderung entlang der Abbruchkante des Wadi Nakhar bis zum verlassenen Dorf as-Sab auf. Der Pfad – auch bekannt als „balcony walk“ schmiegt sich auf halber Höhe an die Felswände des Wadis. Tief unten liegt das Dorf Nakhr, und hoch oben schweben Greifvögel am Himmel.

7.-9. Tag: Nizwa und Wanderung auf dem Jebel Akhdar
Der heutige Tag führt uns zu den alten Lehmstädten der Dakhiliyah (Inner-Oman). In Bahla bummeln wir (wenn wir morgens früh genug aufgestanden sind!) über den Tiermarkt und besichtigen außerdem eine der Töpfereien, für die Bahla bekannt ist. Den späteren Vormittag nutzen wir zu einem Besuch des Wohnpalastes von Jabrin. Von hier ist es nicht weit in die alte Hauptstadt der Dakhiliyah, nach Nizwa, wo wir uns zunächst nur das Fort ansehen und nach dem Abendessen dankbar in unsere Hotelbetten sinken.

Am nächsten Morgen gleicht die Stadt einem Bienenstock. Denn dann findet hier der große Wochenmarkt statt, zu dem die Omanis von weither in die Stadt strömen. Je früher wir auf den Beinen sind, desto intensiver erleben wir das orientalische Markttreiben. Hier werden vom Auto über Kamele und Kleinvieh bis hin zu allen Gegenständen des täglichen Bedarfs die Dinge gehandelt, die man zum Überleben benötigt. Wir schlendern gemächlich durch die Menge und reihen uns vielleicht auch in den großen Kreis derer ein, die um die Ziegen und Schafe im Führkreis feilschen.

Nach so viel Trubel umgibt uns nach Verlassen der Stadt im Wadi Tanuf wieder die Ruhe der Berge. Wir picknicken an einer schattigen Stelle und wer mag läuft ein Stück in das enge Tal hinein. Anschließend geht es ein weiteres Mal auf die Flanken des Djabal Shams hinauf. Unser Ziel ist das Örtchen Qiyut, von dem aus wir am nächsten Tag zu einer ausgiebigen Tageswanderung hinüber auf den Djabal Akhdar starten.

Wer die streckenweise anstrengende Wanderung am 9. Tag nicht mitmachen möchte, kann ganz gemütlich mit den Geländewagen zu unserem heutigen Ziel am R’as al-Shaykh mitfahren, sich dort unter den mächtigen wilden Olivenbäumen ausruhen oder Wanderungen in der Umgebung unternehmen.
Die Wanderwilligen benötigen für die Strecke etwa 6 Stunden.

Unser Weg führt uns über einen Pass auf eine Hochfläche auf etwa 2000 müNN, die bedeckt ist mit silbrig glänzenden Gräsern und stacheligen Büschen. Erstaunlich widerstandsfähige Blumen mit großen zarten weißen Blüten und sattgrünen Blättern lugen dazwischen hervor. Dort, wo Wind und Regen es erlauben, krallen sich mächtige Wacholderbäume und wilde Olivenbäume in den Grund. An der faserigen Rinde lässt sich erahnen, welch hohes Alter diese riesigen immergrünen Bäume haben. Nicht weit vom Ras al-Shaikh verbringen wir die Nacht im Zelt und erkunden ein rätselhaftes „Sinkhole“ ganz in der Nähe.

10.-11. Tag: Ramlat al-Wahiba
Am Morgen setzen wir unsere Wanderung über den Djabal Akhdar fort und erreichen nach einer etwa zweistündigen Wanderung das heute verlassene Dorf Bani Habib. Wir erkunden die alten Steinhäuser, die sich in an den Wänden des gleichnamigen Wadis festkrallen.

Über Birkat al-Mauz („Teich der Bananen“) erreichen wir – nun wieder mit den Wagen – Al-Minzafah. Hier stehen einige der ältesten noch erhaltenen Lehmhäuser Omans. Ein Rundgang lohnt vor allem wegen der teils noch gut erhaltenen Stuckaturen und der mächtigen, mit Schnitzereien verzierten Haustüren. Unser Ziel sind die in der Abendsonne rotgoldenen Dünen der Ramlat al-Wahiba.

In ihrem Schatten verbringen wir die erste von zwei Wüstennächten und brechen am nächsten Tag zu einer Wanderung mit Kamelen auf. Unser Kamelguide ist Ubayd (oder eher einer seiner Söhne). Ubayd, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, besitzt eine ansehnliche Kamelherde und kennt die Strecken durch die Wüste gut. Um Kräfte zu sparen, halten wir uns überwiegend an die Dünentäler und versuchen dabei, den Autopisten so weit wie möglich fern zu bleiben. Eine weitere Zeltübernachtung schließt unser Wüstenabenteuer ab.

12.-13. Tag: Schwimmtrekking und Schildkrötenbeobachtung
Versteckt in den kargen Bergen erwarten uns heute die türkisfarbenen Seen des Wadi Bani Khalid, in denen sich die Wipfel der Dattelpalmen spiegeln. Wer mag, nimmt gleich zum Auftakt ein Bad im kühlenden Süßwasser. Anschließend suchen wir uns einen Pfad entlang des Wadis. Weite Strecken müssen wir dabei schwimmend zurücklegen. Gute Schwimmkenntnisse, wasserfeste Schuhe und ein wasserfester Tagesrucksack sind Voraussetzung! Wer sich unsicher ist, kann auch in den Geländewagen zum Endpunkt des Treks mitfahren.

Von dort fahren wir zur Küste des Indischen Ozeans und erreichen nach kurzer Fahrt Ras al-Hadd. Diese östlichste Landspitze Arabiens ist auch bei Meeresschildkröten sehr beliebt, weshalb sie regelmäßig wiederkehren, um am Strand ihre Eier abzulegen. Auf einer geführten Nachtexkursion können wir sie sehr wahrscheinlich dabei beobachten. Da die Tiere weltweit unter Schutz stehen, ist das Betreten des von Felsen gerahmten Strandabschnittes nur mit Genehmigung gestattet.

Tags darauf steuern wir die nahe gelegene Hafenstadt Sur an, in deren Werften auch heute noch die traditionellen omanischen Holzschiffe (Dhows) gebaut werden. Zwar liegen nicht zu allen Jahreszeiten Schiffe im Dock, doch lohnt ein Besuch allemal. Am Nachmittag sind wir bereits im Wadi Shab unterwegs, wie das Wadi Bani Khalid eines jener zahlreichen Wadis, die vom Hadjar al-Sharqi hinab in die Küstenebene am Indischen Ozean fließen. Den Oberlauf des Wadi wollen wir kletternd und zum Teil auch schwimmend erkunden.

Dann legen wir das letzte Stück des Weges entlang der Küste nach Muscat zurück und erreichen die Hauptstadt am frühen Abend. Diesmal logieren wir uns in einem kleinen, einfachen Hotel direkt am Suq von Muttrah ein.

14.-15. Tag: Muscat und das Ende der Reise
Der 14. Tag steht uns für eigene Erkundungen der Stadt zur freien Verfügung. Bei einer Bootsfahrt vor der Küste Muscats können beispielsweise Delphinschulen, die in den warmen Gewässern leben, beobachtet werden. Alternativ bieten sich eine Wanderung von ar-Riyam Park hinüber nach Alt-Muscat oder ein Ausflug zu einem der Badestrände an. Das Gepäck kann in der Zeit im Hotel in einem Tageszimmer verbleiben.

Am Abend gehen wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter ein letztes Mal Essen. Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Frankfurt. Ankunft in Frankfurt am Morgen des 15. Tages.


Anreiseinfo
Bei einigen Terminen fliegen wir mit Qatar Airways ab Frankfurt. Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach entsprechenden Verbindungen, wenn Sie alternativ lieber ab Berlin oder München fliegen möchten.

 

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