Nomad - Reisen zu den Menschen
OMAN | ARABIEN | AFRIKA | ASIEN | INFO | BLOG
06591 / 94 99 80

Wir rufen Sie auch gerne zurück. Bitte hinterlassen Sie uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer.





Oder schreiben Sie uns eine Email:
Mail an Nomad-Reisen >>

 
zurück zur Liste Seite drucken




921 Oman - Individuell unterwegs mit Jeep und Dachzelt
Geländewagen-Reise für Selbstfahrer mit Erkundung der unberührten Küsten des Oman. Mit Übernachtungen im Dachzelt



1.-2. Tag: Anreise nach Muscat
Flug von Frankfurt nach Muscat. Ankunft dort am Morgen des 2. Tages und Transfer zum Hotel mit Check-in (ab 14 Uhr). Der Rest des Tages steht Ihnen zum Eingewöhnen und für eine erste Erkundung der Hauptstadt zur freien Verfügung. 

Hotel***, mit Frühstück

3. Tag: Vorbereitungen für die große Reise
Heute nehmen Sie Ihren Geländewagen am Hotel in Empfang. Da Sie häufiger auf Pisten unterwegs sind, die hohe Anforderungen an Ihr Fahrzeug stellen, haben wir für Sie einen leistungsfähigen 4WD gebucht. Er verfügt über alles nötige Equipment, um Sie sowohl in der Wüste als auch im Gebirge sicher zu befördern. Aufgrund Ihrer Offroad-Praxis wissen Sie, dass für eine solche Tour, die auch an Sie als FahrerIn hohe Ansprüche stellt, nur die zuverlässigsten Geländewagen in Frage kommen.

Eine Besonderheit der Fahrzeug-Ausstattung ist das moderne Dachzelt. Unsere Dachzelte entsprechen dem neuesten Standard so genannter “Rooftop Tents” und garantieren ein Höchstmaß an Unabhängigkeit. Abgesehen davon sind Sie mit dieser Reise Teil einer Premiere: nomad ist der erste Veranstalter weltweit, der Dachzelte für Privatreisen in Oman vermietet. Bislang gibt es sie im gesamten arabischen Raum nicht. Das ist umso erstaunlicher, als sich diese Zelte mit wenigen Handgriffen aufklappen lassen, den Komfort einer festen und dicken Matratze bieten und durch ihre feste Verankerung auf dem Dach des Fahrzeugs eine sichere und ungestörte Nachtruhe versprechen.

Sobald Sie sich mit dem Wagen, der nun für knapp zwei Wochen Ihr „Gefährte“ sein wird, vertraut gemacht haben, erledigen Sie die notwendigen Einkäufe für Ihre Expedition. D. h. im Wesentlichen, Sie legen haltbare Vorräte für Ihre Campübernachtungen an. Frische Lebensmittel können Sie unterwegs auf den verschiedenen Märkten des Landes nachkaufen. So ausgerüstet sind Sie bestens für Ihre Omanreise gewappnet!

Hotel***, mit Frühstück

4. Tag: Fahrt ins Landesinnere
Heute geht es los! Von Muscat wenden Sie sich nach Westen ins Landesinnere. Sie besuchen die heißen Quellen von Nakhl und passieren Rustaq, dessen Fort allerdings derzeit wegen Renovierung geschlossen ist. Eine abenteuerliche Piste bringt Sie durch das Wadi Sahtan an den Fuß des Jebel Shams, wo Sie ein erstes Mal die Bequemlichkeit Ihres Dachzeltes testen.

Dachzelt

5. Tag: Auf den Jebel Shams
Früh am kommenden Morgen gelangen Sie nach Bilad Sayt, einem kleinen Dorf am Fuße der Berge inmitten von grünen Terrassenfeldern. Nahebei führt eine neu geschobene Piste über den Hadjar al-Gharbi. (Sollte sich Regen ankündigen, ist diese Piste aus Sicherheitsgründen nicht ratsam. In diesem Fall müssen Sie einen Umweg entlang der Westseite des Jebel Shams in Kauf nehmen, der aber ebenfalls landschaftlich reizvoll ist). Nach der Erkundung von Misfat al-Ibriyin und einem Bummel durch die stillen Gassen der alten Lehmstadt al-Hamra erklimmen Sie auf einer kurvenreichen Straße den Jebel Shams. Oben angelangt genießen Sie den Blick auf das Wadi Nakhar, den "Grand Canyon" Omans, und suchen sich am Rande der Schlucht einen Übernachtungsplatz.

Dachzelt

6. Tag: Wanderung am Wadi Nakhar, Besichtigung Bahla,Jabrin und Auffahrt auf den Djabal al-Akhdar
Der Jebel Shams, der „Sonnenberg“, ist mit knapp über 3.000 Metern der höchste Berg des Landes. Einen ganzen Tag lang haben Sie Muße genug, das „Dach“ Omans und seine einsame Gebirgswelt zu erkunden. Vielleicht haben Sie gestern schon Gelegenheit gehabt, die Umgebung auf einer abendlichen Wanderung in ersten Augenschein zu nehmen. Besonders lohnend sind die Wanderungen vom Plateau hinunter in das heute verlassene Dörfchen Ghul oder hinauf auf den Gipfel des Jebel Shams. Gerne stellen wir Ihnen das entsprechende Infomaterial zur Verfügung. Einen ortskundigen Guide oder auch einen Transfer zurück von Ghul in die Berge können Sie vor Ort hinzu buchen.
Je nach Dauer der Wanderung können Sie in Bahla über den Souq bummeln, eine der berühmten Töpfereien besichtigen und den Wohnpalast von Jabrin besuchen. Für die Nacht fahren Sie wieder hinauf in die Berge. Für die Auffahrt auf den Jebel Akhdar sollten Sie mindestens zwei Stunden einplanen. Oben angelangt, können Sie unter zahllosen landschaftlich schön gelegenen Zeltplätzen in freier Natur wählen.

Dachzelt

7. Tag: Auf dem Jebel Akhdar
Der „Grüne Berg” macht seinem Namen alle Ehre und zählt zu den schönsten Landschaften Omans. Hier gibt es sattgrüne Terrassenfelder voller Obstbäume und anderer Nutzpflanzen. Kunstvolle Bewässerung lässt seit ewigen Zeiten Aprikosen und Pfirsiche, Granatäpfel und Trauben, Mandeln und Walnüsse und natürlich die berühmten Rosen des Jebel Akhdar gedeihen.
In der Nähe des Ortes Bani Habib können Sie eine Wanderung unternehmen, oder über das Sayq-Plateau bis zur Abbruchkante des Berges bei Talhat fahren und die Aussicht in die Tiefe genießen, oder in den Wacholderwäldern picknicken … Wir haben jede Menge Vorschläge für Sie!
Am späten Nachmittag verlassen Sie den Berg und fahren hinunter nach Nizwa.

Hotel**, mit Frühstück

8. Tag Von Nizwa an den Indischen Ozean
Heute ist Freitag, und da ist in Nizwa immer besonders viel los. Das liegt an dem großen wöchentlichen Tiermarkt, zu dem Omanis von weither in die Stadt strömen. Grund genug, sich unter die Leute zu mischen und die Stadt an ihrem geschäftigsten Tag zu erleben. Nachdem Sie das Markttreiben ausgiebig ausgekostet haben, wenden Sie sich nach Süden und fahren ohne Umwege zur Küste des Indischen Ozeans. Nicht weit südlich des Fischerortes Khaluf schlagen Sie Ihr Dachzelt mit Meeresblick auf und testen das Wasser bei einem ersten Bad.

Dachzelt

9. Tag: Die Kaps der Südostküste
Sie erwachen mit dem Rauschen des Indischen Ozeans im Ohr. Die gleißend weiße Dünenlandschaft, die charakteristisch für diesen Küstenabschnitt ist, grenzt an einen teils von winzigen Muscheln rosa schimmernden Strand, der besonders bei Ebbe von Abertausenden Vögeln bevölkert ist. Überhaupt bietet sich im weiteren Verlauf des Tages immer wieder Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad oder zu spontanen Strandspaziergängen. Rechterhand können Sie auf Ihrer Fahrt entlang der Küste gen Norden bald die Umrisse der Insel Masirah ausmachen, die vor allem für ihre Schildkrötenstrände bekannt sind. Ihr heutiges Etappenziel heißt Ras ar-Rways.

Dachzelt

10. Tag: Der äußerste Osten Arabiens
Versteinerte Sandschichten, so genannte Aeolianiten, treten hier zutage und machen den besonderen Reiz von Ras ar-Rways aus. Nördlich davon erstreckt sich die Ramlat al-Wahiba, die kleinere der beiden Sandwüsten Omans. Bei Qahayd sind die Dünen besonders eindrucksvoll. Für eine ganze Weile begleitet Sie nun linkerhand die Wüste und rechts der weite Blick über den Indischen Ozean. In Ras al-Djinz ist es erneut Zeit, sich einen geeigneten Zeltplatz zu suchen. Allerdings ist das nicht überall erlaubt. Denn hier, nahe der äußersten Ostspitze der Arabischen Halbinsel, liegt ein von der Regierung streng unter Schutz gestellter Strandabschnitt — eingerahmt von steilen Klippen —, zu dem Meeresschildkröten zur Eiablage kommen. Das Betreten dieses Strandes ist nachts nur mit Genehmigung gestattet. Sie können eine solche sachkundige Führung in Anspruch nehmen und mit etwas Glück bei Dunkelheit die schweren Schildkröten beobachten, die sich mühsam durch den Sand wühlen, um hier ihre Eier abzulegen.

Dachzelt

11. Tag: Sur und das Wadi Shab
Nicht weit entfernt erreichen Sie die Hafenstadt Sur. Hier erwarten Sie die berühmten Dhow-Werften – in denen aber nicht zu allen Jahreszeiten Schiffe im Dock liegen. Zu Sindbads Zeiten und noch bis weit ins letzte Jahrhundert hinein herrschte hier viel Betrieb. Mit hochseetüchtigen Dhows fuhren omanische Händler bereits in der Antike nach Indien und Südostasien, um Handel zu treiben. Kleinere Dhows dienen omanischen Fischern seit jeher als Boote für die Küstengewässer. Neben den Werften bietet sich ein Bummel durch den kaum restaurierten und entsprechend sehr ursprünglichen Souq an. Etwas weiter nördlich öffnet sich linkerhand das schmale Wadi Shab. Stets Wasser führend, zeigt es üppigen Bewuchs und lässt sich zu Fuß gut erkunden – eine ideale Gelegenheit, um einmal hautnah zu erleben, wie fruchtbar der ansonsten vor allem als Wüstenstaat bekannte Oman in seinen Gebirgen und Gebirgsausläufern sein kann. Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit, um das Salz des Meeres bei einem erfrischenden Süßwasserbad abzuspülen. Ihr Zelt können Sie an der sog. White Beach bei Mukalla aufschlagen.

Dachzelt

12.Tag: Im Wadi Bani Khalid
Ein Stück des Weges zurück, und dann ins Landesinnere geht es zum Wadi Bani Khalid, wo Sie gleich weitere Badefreuden genießen können. Denn dieses Tal ist mehr noch als das kleine Wadi Shab für seine großen Pools mit klarem warmem Wasser bekannt, in denen sich die Wipfel der Dattelpalmen spiegeln. Sie suchen sich einen Pfad entlang des Wadis und müssen unterwegs immer wieder darauf achten, keine nassen Füße zu bekommen. Denn hier ist so viel Wasser, dass man manche Strecken nur schwimmend zurücklegen kann. Sie laufen, so weit Sie können und Lust haben, und legen zwischendurch sicherlich manche Badepause ein. Am späteren Nachmittag kehren Sie zu Ihrem Wagen zurück suchen sich eine besonders schöne Stelle für ihr heutiges Camp aus. Wüstenbegeisterte können sich alternativ schon ein paar Kilometer südwestlich des Wadi Bani Khalid „in die Dünen schlagen“ und die Nacht in der nördlichen Wahiba verbringen.

Dachzelt

13. Tag: Über den Frauenmarkt von Ibra in die Wahiba
Die nächste und letzte Zeltnacht verbringen Sie ganz gewiss in der Wahiba-Wüste. Zuvor jedoch steuern Sie Ibra an, wo immer mittwochs der traditionelle Frauenmarkt abgehalten wird. Männer – omanische und ausländische – sind hier nicht erwünscht und können in der Zeit die anderen Märkte der Stadt besuchen. Anschließend erkunden Sie das nahegelegene Al-Minzafah, eine der uralten Lehmstädte Inner-Omans. Von dort fahren Sie ein Stück weit in die Ramlat al-Wahiba und tauchen in die Stille der Wüste ein. Sie umgibt eine scheinbar unendliche Dünenlandschaft, die wie ein erstarrtes Meer auf- und abwogt und über die sich nachts ein funkelnder Sternenhimmel legt – ein letzter Höhepunkt dieser Reise. Auf Anfrage können wir Gästen, die eine Begleitung wünschen, gegen Aufpreis einen Führer für die Fahrt in die Wahiba vermitteln.

Dachzelt

14. Tag: Zurück nach Musact
Heute geht es zurück in die Hauptstadt, wo Sie den Wagen an Ihrem Hotel abgeben. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung - für letzte Einkäufe und Besichtigungen und natürlich zum ganz persönlichen Abschiednehmen.

Hotel***, mit Frühstück

15. Tag: Das Ende der Reise
Vormittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am frühen Abend.

Gäste aus dem Süden Deutschlands, Österreich oder Schweiz können alternativ die Flüge von München nach Muscat nutzen. Wegen des etwas verschobenen Flugplanes sind allerdings andere Transfers und teilweise Zusatzübernachtungen notwendig. Bitte wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen ein entsprechendes Angebot machen können!

 

zur Reisebeschreibung
jetzt buchen
Arabien
Oman
Arabien Oman - Oman - Individuell unterwegs mit Jeep und Dachzelt

Fenster drucken