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138 Sternschnuppen über der Rub al-Khali
Sonderreise während der Meteorschauer der Geminiden


Beobachtung der Meteoritenschauer der Geminiden
Geländewagenexpedition in die Weiten der südlichen Rub al-Khali
Bummel über den Weihrauchmarkt von Salalah
Wüstenwanderungen in den Morgen- und Abendstunden (optional)
ein Bad in einem leicht schwefelhaltigen Süßwassersee mitten in den Dünen der Rub ... und zum Abschluss der Reise in den Fluten des Indischen Ozeans
viel Zeit für eigene Erkundungen in der Rub al-Khali und seinen vielgestaltigen, oft an die 300 Meter hohen Dünen

In den klaren Neumondnächten des diesjährigen Dezembers sind sie besonders hell und klar zu sehen: die Sternschnuppen der Geminiden, eines Meteorschauers im Sternbild der Zwillinge (Gemini).
Der Meteorschauer mit oft über 100 Sternschnuppen pro Stunde wird zwischen dem 7. und 17. Dezember auftreten; sein Höhepunkt wird am 14. Dezember erwartet. Diese Zeit verbringen wir in einer der gewaltigsten Sandwüsten unserer Erde: Des Tags erkunden wir die Sanddünen des „Leeren Viertels“ (Rub al-Khali) und des Nachts den Sternenhimmel über uns.
Unser Führer in den Sanden ist Ibrahim al-Balushi, der diese entlegenen Regionen seit Jahren immer wieder bereist und es wie kein anderer vermag, uns die Schönheiten dieser Landschaft zu zeigen.

Unsere Expedition beginnen wir mit einer Fahrt auf den Jebel Akhdar, den „Grünen Berg“. In einem eleganten, an der Abbruchkante des Saiq-Plateaus gelegenen Resort verbringen wir eine geruhsame Nacht. Die dattelpalmenreichen Oasen der Dakhiliyah bieten uns letzte Gelegenheiten, unsere Vorräte aufzufüllen und das Treiben auf den Märkten zu beobachten.
Dann folgen wir den Spuren des wohl berühmtesten Erforschers der Rub al-Khali: Wilfred Thesiger hinein in die Sande und erkunden zuallererst die Um as-Samim, die „Mutter des Gifts“. Ihre legendären Treibsande wurden von den Beduinen gefürchtet. Wir folgen der (nirgendwo im Gelände markierten) sa’udischen Grenze gen Süden. Die Vielfalt der Wüstenlandschaften, die die Wüste noch an ihrem Saum entfaltet, macht den Zauber unserer Reise aus. Wer mag, beginnt den Tag mit einer morgendlichen Wanderung. Später suchen wir uns mit den Geländewagen Wege durch die oft ineinander verschlungenen Sterndünen, die charakteristisch für die Rimal sind. Formen und Farben sind so vielfältig, dass die auf unseren Karten eingetragenen Namen wie Ramlat Mitan oder Ramlat Hashman ein Gesicht bekommen, und wir verstehen, dass Wüste keineswegs gleich Wüste ist. Den letzten Tag verbringen wir in Salalah – Zeit für einen Strandspaziergang und einen Bummel über den lebhaften Weihrauchsouq.

Für diese Reise bedarf es einer durchschnittlichen Kondition und vor allem Entdeckergeistes. Längere Fahrstrecken halten sich in Grenzen, und immer wieder gibt es Gelegenheit, die unterschiedlichen Landschaften, durch die wir kommen, auch zu Fuß zu erkunden. Große Temperaturunterschiede wie in anderen Wüsten kommen hier nicht vor, sodass auch die Nachttemperaturen bei Reisen im Winter noch angenehm sind.

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Stand: 22.11.2012 / lvb