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135 Oman - Wüste Rub al-Khali, Wahiba & Oasen
Erlebnisreiche Geländewagen Tour durch den Oman mit Zeltübernachtungen in der Rub al-Khali und der Wahiba; Reisebeginn in Salalah



1.—3. Tag Anreise nach Salalah
Flug via Muscat nach Salalah und nach Ankunft am späten Abend Transfer ins Strandhotel, das wir gleich für drei Nächte beziehen.

Der zweite Tag steht zur freien Verfügung - eine willkommene Gelegenheit, um sich bei einem Bad im Indischen Ozean oder während eines ausgedehnten Strandspaziergangs zu akklimatisieren.

Am 3. Tag sehen wir Salalah ein bisschen näher an und schlendern dabei natürlich auch durch den farbenfrohen Weihrauch-Souq. Er erinnert an die Zeit, als das duftende Baumharz teurer als Gold aufgewogen wurde und der Region um Salalah unermesslichen Reichtum bescherte. Denn hier wuchsen jene Weihrauchbäume, deren kostbare Erzeugnisse zusammen mit anderen Luxusgütern auf schwer beladenen Karawanen zum Mittelmeer gelangten.

Anschließend erkunden wir die Orte am Fuß des Jebel Qara: Taqah, Samhuram und Mirbat. Im Städtchen Taqah, am Ostrand der Bucht von Salalah gelegen, steht ein kleines Fort, das einen guten Einblick in die vergangenen Zeiten gewährt. Ganz in der Nähe, an der Mündung des Wadi Darbat, lag der einst wichtige Weihrauch-Hafen Samhuram. Mirbat, ebenfalls ehemals eine bedeutende Hafenstadt gleich am Fuß des Jebel Samhan, beherbergt einige schöne Beispiele der früher typischen Dhofar -Architektur mit den geschnitzten hölzernen Fenstern. Heute ist die große Vergangenheit dieser Orte der Gemächlichkeit abgelegener Fischerdörfer gewichen - das macht den Reiz dieser Gegend aus.


4.—6. Tag: Rub al-Khali
Nun beginnt unsere Durchquerung des südlichen Abschnitts der Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung von Saudi-Arabien weit in den Westen Oman hinein wogt. Noch am 4. Tag treffen wir auf einen Ruinenort, der möglicherweise mit dem legendären Ubar identisch ist, dem „Atlantis der Wüste“. Schon im Koran (Qur’an) wird der Reichtum dieser einst wichtigen Karawanenstation, aber auch sein Untergang erwähnt.

Dann verlassen wir endgültig alle geteerten Wege und dringen tief in die Rub al-Khali ein. Um eine Passage zwischen den bis zu 300 Meter hohen Dünen zu finden, braucht es viel Erfahrung. Die Dünen haben zumeist die typische Sternform und bieten uns Schutz für insgesamt drei Nachtlager inmitten der Stille der Sande. Bei Marsawdad verbringen wir unsere letzte Zeltnacht unter dem klaren Wüstenhimmel.


7.—9. Tag: Von der Küste des Indischen Ozeans bis zum Nordrand der Wahiba Wüste
Über Haima erreichen wir – nun wieder auf Asphalt – die geologisch hochinteressante Region des Huqf und schnuppern ab Duqm wieder Meeresluft. Kilometerlange Strände, Lagunen mit — je nach Jahreszeit — großen Vogelkolonien und bizarr geformte Felsformationen säumen unseren Weg die Küste entlang und laden immer wieder zu Stopps ein. Auf eine Zeltnacht südlich von Khaluf folgt eine Übernachtung in einem kleinen Gasthaus bei al-Ashkarah, sodass wir uns das Meersalz von der Haut spülen können.

Im Anschluss an ein Bad in den smaragdgrünen Pools des Wadi Bani Khalids tauchen wir nochmals in die Wüste ein: Die rotgolden in der Abendsonne schimmernden Dünen der nördlichen Wahiba nehmen uns für eine Zeltnacht auf.

10.—12. Tag: Oasen und Berge des Inner-Oman
Die beschaulichen Gassen der Oase Al-Minzafah erwarten uns am heutigen Morgen. Je weiter wir über schmale Asphaltstraßen nach Nordwesten gelangen, desto mächtiger türmen sich die grauen Massive des Hadjar-Gebirges vor uns. Palmenoasen säumen die Strecke.

In Birkat al-Mawz, dem „Bananensee“ beginnt dann die steile Auffahrt auf den Djabal Akhdar. Oben angelangt wandern wir an einem schroffen Felsabsturz entlang, Unter uns klammern sich winzige Orte an die Abhänge. Den steilen Bergflanken haben die Bergbauern in mühevoller Arbeit handtuchschmale Terrassenfelder abgerungen, auf denen Getreide, Obst und die berühmten Rosen gedeihen. Unsere Zelte schlagen wir oben auf dem Plateau auf.

Nizwa, das wir bereits am Vormittag des nächsten Tages erreichen, prunkt mit einem umfangreichen Warenangebot, das die Menschen von nah und fern anzieht. Entsprechend lebhaft geht es im Souq auch dann zu, wenn kein Wochenmarkt stattfindet! Dann erklimmen wir die zahllosen Stufen des Festungsturms und schauen von hoch oben auf die Stadt hinunter. Wer mag, begleitet uns am Abend in den modernen Souq der Stadt. Hier werden neben farbenprächtigen Stoffen und Ready-Made-Garments auch Gold, Parfüms, Elektrowaren aller Art und preis-werte Dienstleistungen wie z.B. das Haareschneiden angeboten. Wir übernachten in einem Hotel.

Am nächsten Morgen schlendern wir nach kurzer Fahrt durch die kühlen Flure und Zimmer des sorgsam restaurierten, prächtigen Wohnpalastes von Jabrin. Die Mittagszeit verbringen wir auf dem Jebel Shams und genießen bei einem Picknick den Blick auf das Wadi Nakhar, den "Grand Canyon" Omans, bevor wir die malerische Oase Misfat al-Ibriyin besuchen. Sie erhebt sich inmitten dichter Palmenhaine an einer steilen Bergflanke. Uralte Bergpfade führen von hier hinauf auf den Pass bei Sharaf al-Alamayn, und seit wenigen Jahren auch eine serpentinenreiche Asphaltstraße.

Nahe dem Pass hinüber an die Nordseite des Gebirges schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf und genießen die hier oben stets frische – und in den Wintermonaten teils kalte – Bergluft. Sollte sich allerdings Regen ankündigen, dann können wir diese Strecke aus Sicherheitsgründen nicht nehmen und müssen stattdessen einen Umweg nehmen, der uns an der Westseite des Jebel Shams vorbeiführt.



13.—15. Tag: Muscat und das Ende der Reise
Die Asphaltstraße endet oben am Pass, und wir folgen nun einer staubigen, ebenfalls sehr kurvenreichen Piste hinunter nach BIlad Sayt und ins Wadi Bani Awf. In Nakhl besuchen wir das Fort und die nahebei gelegenen heißen Quellen, bevor wir erneut an die Küste gelangen und am Nachmittag des 13. Tages in der Hauptstadt Muscat eintreffen.

Unser einfaches Hotel liegt direkt neben dem quirligen Souk von Muttrah und ist deswegen ideal, um ohne jeden Aufwand zu Fuß in die überdachten Marktgassen zu gelangen und nach Herzenslust „shoppen“ zu gehen. Hier bekommt man Gewürze für das Nachkochen omanischer Gerichte zu Hause, Weihrauch in verschiedenen Variationen, Handwerksprodukte aller Art und vieles mehr.

Außerdem wollen wir die prächtige Sultan-Qabus-Moschee besuchen und eine Bootsfahrt zu den vor der Küste lebenden Delphinkolonien unternehmen. Der ganze 14. Tag steht uns für die Erkundung der omanischen Hauptstadt zur Verfügung. Am späten Abend müssen wir uns von der Hauptstadt und überhaupt vom Oman verabschieden. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Frankfurt am Morgen des 15. Tages.


Anreiseinfo und Hinweis auf eine weitere Expeditionsreise
Für Reisende aus dem Süden buchen wir gerne Flüge ab München oder ab Zürich mit Oman Air. Dies kann mit einem Aufpreis verbunden sein, je nach verfügbarer Buchungsklasse.

 

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