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552 Kirgistan & Tadschikistan: Erlebnisreise im Tien Shan und Pamir-Gebirge
Umfassende Geländewagen-Tour zu den Sommerweiden im Tien Shan Gebirge in Kirgistan und auf dem Pamir Highway.



1.-2. Tag: Anreise nach Bishkek (Kirgistan)
Flug von Deutschland via Istanbul. Ankunft in Bishek am frühen Morgen des folgenden Tages. Am Vormittag bleibt Zeit zum Ausruhen. Nachmittags starten wir zur Erkundung der kirgisischen Hauptstadt.


3. Tag: Kirgistans Schluchten
Über den Turm von Burana, das mutmaßlich älteste Minarett Zentralasiens, gelangen wir zu den bizarren, von Wind und Wetter geformten Sandstein-Skulpturen in der Konorchok-Schlucht. Das üppig grüne Tal des wasserreichen Chon-Kemin bildet dazu einen starken Kontrast. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus.


4.-5. Tag: Sommerweiden am Son Kul
In Kochkor erwartet uns eine traditionelle Filzwerkstatt und ein Mittagessen bei einer kirgisischen Familie. Für die kommenden zwei Nächte quartieren wir uns in Gemeinschaftsjurten am Son Kul ein. Der stille Gebirgssee auf rund 3.000 Metern Höhe ist umgeben von saftigen Wiesen, auf denen Pferde, Yaks und Schafe weiden. Einen Tag leben wir mit den Nomaden. Wer mag, unternimmt einen Ausritt zu Pferd oder eine Wanderung in den umliegenden Bergen.


6.-8. Tag: Über Suusamyr und Osh zur Grenze
Nächstes Etappenziel ist die fruchtbare Hochebene von Suusamyr - schneeweiß im Winter, ein Blütenmeer im Frühling, Pferdeland im Sommer und windig im Herbst. Wir übernachten in Kojomkul, einem Dorf, das seinen Namen einem 2,30 Meter großen und besonders starken Mann verdankt, der hier im früheren 20. Jahrhundert gelebt hat.

Osh, die wichtigste Stadt im Süden Krigistans, liegt bereits im Fergana-Tal. Von dort gelangen wir am 8. Tag nach Sary-Tash, unserem Ausgangspunkt für den Grenzübertritt nach Tadschikistan. Übernachtung in einem einfachen Homestay.


9.-10. Tag: Karakul und Jalang
Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von dem kirgisischen Team und begrüßen unsere tadschikischen Begleiter, mit denen wir von hier aus bis Duschanbe unterwegs sein werden. Ab heute fahren wir mit Geländewagen, weil die Straßenverhältnisse im Pamir kein anderes Fortbewegungsmittel erlauben.

Zeitig machen wir uns auf Richtung Süden. Noch auf kirgisischem Boden beginnt die Auffahrt auf das Alai-Gebirge, dessen höchste Erhebung der Leninberg (7.134 m) ist. Am 4.336 Meter hohen Kizil-Art-Pass überschreiten wir die Grenze zu Tadschikistan. Am Ufer des Kara Kul haben wir ein wenig Zeit, den größten See des Landes zu überblicken.

Die Nacht verbringen wir im Dorf Kara Kul in einem Homestay. Tags darauf gelangen zu den Sommerweiden bei Jalang. Dort stoßen wir auf einige Petroglyphen und beziehen in der Nähe der dort umherziehenden Nomaden eine Jurte für die Nacht.


11. Tag: Murghab
Bei Shorulu erreichen wir Geoglyphen - Figuren in Form von überdimensionalen Steinsetzungen, die auf der flachen Ebene ausgelegt und in ihrem ganzen Umriss nur von oben zu erkennen sind. Nach Aussage archäologischer Untersuchungen beträgt ihr Alter mehr als 2.000 Jahre.

Auf unserem Weg westwärts zum Pamir Highway passieren wir den Meteoritenkrater von Ak Tash. Anschließend erklimmen wir in unseren Fahrzeugen den 4.655 Meter hohen Akbaital-Pass und gelangen schließlich nach Murghab. Die "Stadt" ist das administrative Zentrum des Murghab Rayon, der den größten Teil des östlichen Pamir ausmacht, und zugleich die einzige größere Ortschaft in dieser Region überhaupt.

Übernachtung in einem Homestay.


12.-13. Tag: Wandertag am Yashil Kul
Durch das Tal des Alichur, dessen Flusslauf sich durch eine weitgehend kahle Berglandschaft zieht, und vorbei an dem gleichnamigen Ort erreichen wir die lang gestreckte Wasserfläche des Yashil Kul. Nach einer Übernachtung in einem Homestay in Bulungkul unternehmen wir an den Ufern des Gebirgssees eine Tageswanderung und genießen das Panorama der umliegenden schneebedeckten Berge.

14.-17. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße im Panj-Tal
Heute erklimmen wir mit unseren Fahrzeugen den über 4300 Meter hohen Khargushi-Pass und gelangen auf der anderen Seite an die Ufer des Pamir, dem wir in Richtung Südwesten folgen. Bei Langar, wo wir erneut in einem Homestay übernachten, treffen wir auf das Wakhan-Tal. Beide Flüsse vereinigen sich zum Panj, dem längsten und bedeutendsten Strom Tadjikistans. Dieser wird uns nun fast bis zum Ende der Reise begleiten.

Mit dem Panj haben wir die Hochebenen des östlichen Pamir endgültig verlassen und bewegen uns nun auf einer jener Routen, die einst die Seidenstraße nahm. Entsprechend zahlreich sind die kulturellen Zeugnisse, die unseren Weg säumen. Allein auf der Etappe des 15. Tages nach Ishkashim sehen und erleben wir den Sufischrein des Mubarak Kaddam, die alte Befestigungsanlage bei Yamchun, die heißen Quellen von Bibi Fatima und die Buddha-Stupa von Vrang.

Am 16. Tag gelangen wir nach Garm Chashma. Die Mineralquellen dieses schön gelegenen Erholungsortes sind für ihre Heilwirkung in der ganzen Region bekannt. Später erreichen wir Khorog, dramatisch eingebettet zwischen rauen Bergen. Hier strömen dem Panj gleich zwei Flüsse zu: der Gunt, den wir in seinem Oberlauf schon als Alichur kennengelernt haben, und der kürzere Shakhdara. Besonderen Ruf genießt Khorogs Botanischer Garten, den wir uns ebenso ansehen wie das örtliche Museum und der Basar.

Danach freuen wir uns auf die erste Hotelübernachtung nach langer Zeit.



17.-20. Tag: Naturerlebnisse in den Tälern des Bartang und Vanch
Auf unserem weiteren Weg in Richtung Norden biegen wir kurz vor Rushan in das schluchtartige Bartang-Tal ein. Es gilt als eines der unberührtesten und schönsten Täler des westlichen Pamir. Unser Ziel ist ein Homestay in dem kleinen Dorf Yemts, am 18. Tag Ausgangspunkt für eine Tageswanderung in einem der wilden Seitentäler.

Am 19. Tag geht es zurück ins Panj-Tal und weiter nach Norden. Wieder biegen wir rechts in ein Nebental ab, das den Namen des Flusses Vanch trägt. In Poi Mazar beziehen wir ein Homestay und machen uns tags darauf erneut zu einer gut vierstündigen Wanderung auf.

Sie führt uns über etwa 13 Kilometer am Vanch entlang bis zu einer Brücke, die vor einiger Zeit von den Schmelzwassern des Flusses zerstört wurde. Im Osten erhebt sich die Gebirgskette "Akademie der Wissenschaften". Der dortige Gletscher "Russische Geografische Gesellschaft" gehört zum Eisfluss-System des Fedtschenko, der als weltweit längster Gletscher jenseits der Pole gilt. Nach einem Picknick kehren wir zu Fuß nach Poi Mazar zurück.


21.-23. Tag: Über Kala-i Khumb nach Dushanbe
Das Panj-Tal verengt sich immer wieder zu klaffenden Schluchten. Von Kala-i-Khumb, unserem nächsten Etappenhalt, brechen wir am Morgen des 22. Reisetages frühzeitig auf, denn vor uns liegt der letzte Pass, den wir überwinden müssen: der Saghirdasht (3.250 m). Danach folgen wir dem Tavildara- und dem Vakhsh-Tal bis zur tadschikischen Hauptstadt Dushanbe.

Am 23. Tag frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug via Istanbul nach Deutschland.


 

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