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594 Süd-Iran intensiv: Individuelle Reise Hormozgan & Khuzestan
Dreiwöchige Privatreise mit Driverguide in den Süden des Iran



1.-2. Tag Anreise
Flug nach Tehran und Transfer zum Hotel.

Der erste Morgen in Tehran steht Ihnen zur freien Verfügung.
Nicht weit vom Hotel entfernt Richtung Süden befinden sich der Golestan Palast und der Große Bazar, während das Nationalmuseum und das Juwelenmuseum in nördlicher Richtung liegen.
Den Weiterflug nach Kerman haben wir für den Nachmittag geplant.

Hotelübernachtung in Kerman

3. Tag Kerman und Mahan
Am Morgen erwartet Sie Ihr Driverguide mit dem Wagen am Hotel. Er wird Sie in den kommenden Tagen bis nach Shiraz bzw. Isfahan begleiten und während der Zeltnächte auch für Ihr leibliches Wohl sorgen. Unsere Driverguide sind allesamt lizensierte Reiseleiter und darüber hinaus gute und sichere Fahrer.

Das Fahrzeug ist in gutem technischen Zustand und mit professioneller Camping-Ausrüstung ausgestattet. Hierzu gehören Doppelwand-Kuppelzelte eines namhaften Herstellers, die komplette Küchenausrüstung, Klappstühle und Tisch.

Kerman besitzt aufgrund seiner Lage in 1750 Metern Höhe selbst im Sommer ein angenehmes Klima. Am Vormittag besichtigen Sie die Stadt - trinken vielleicht einen Tee in einem umgebauten Hammam und besuchen das ethnologische Museum, das gleichfalls in den Hallen eines ehemaligen Bades untergebracht ist. In Kerman gibt es außerdem etliche Monumente wie das Gonbad-e Moshtaqiyeh Mausoleum und die Masdjid-e Imam zu erkunden.

Der Nachmittag gehört Mahan. Am Rande hoher Berge liegen der kleine Ort und der Garten des Bagh-e Shazdeh (UNESCO Weltkulturerbe), bei dessen Anlage die Architekten geschickt die aus den Bergen herabkommenden Bäche nutzten, um eine Wasserlandschaft zu erschaffen, die in der Tradition der altpersischen Paradiesgärten steht und zum Verweilen einlädt.

4. Tag In die Dasht-e Lut
Sie queren die schroffen, hohen Gebirgszüge des iranischen Berglandes gen Osten. Dann liegt die vor Ihnen: Die endlose zentraliranische Wüste! Nur an ihren Rändern existieren Oasen, deren Gärten über die kilometerlangen Kanäle mit Wasser aus den Bergen versorgt werden. Die hiesigen Dattelpalmen liefern höchst schmackhafte Früchte und bieten allerlei Getreide und anderen Nutzpflanzen Schatten.

Auch die Oase Deh Seyf, die Sie bereits am frühen Nachmittag erreicht haben sollten, wird bewässert durch unterirdische Qanate (Wasserkanäle), die vom Gebirge bis in die Senke der Oase hinabführen. Gleich Maulwurfhügeln ziehen sich die Einstiegslöcher der in mühevoller Handarbeit geschaffenen und instand gehaltenen Kanäle kilometerlang über die Ebenen.

Nördlich von Deh Seyf suchen Sie sich am Nachmittag einen Zeltplatz in der Wüste und können eine Wanderung im Irrgarten der vom Wind aus den Sedimenten gefrästen Yardangs unternehmen. Diese Yardangs erinnern an überdimensionale Haifischflossen, die ein Meer durchpflügen.

5. Tag Lehmoasen am Rande der Dasht-e Lut
Sie verlassen die Wüste und fahren durch die farbenfroh gestreiften Berge um Golbaf nach Süden.

Am Nachmittag erreichen Sie die einstige Karawanenstadt Bam.
Am Südwestrand der Lut gelegen, war sie lange Jahrhunderte der wichtigste Anlaufpunkt für alle Karawanen aus dem Osten. Im Jahr 2003 zerstörte ein schweres Erdbeben Stadt und Zitadelle. Die Zitadelle (UNESCO Weltkulturerbe) wird inzwischen wieder restauriert; die Menschen haben neue und erdbebensichere Bleiben weit außerhalb des alten Stadtkerns bezogen.

6. Tag Von Bam nach Minab
Heute fahren Sie dem Persischen Golf entgegen. Zunächst überqueren Sie die Gebirgsketten des Kuh-e Jabal Barez und erreichen die Stadt Jiroft (Dschiroft). Im Museum werden die Funde aus den nahe gelegenen Konar Sandal präsentiert, der bislang wichtigsten Fundstätte einer bedeutenden spätbronzezeitlichen Kultur.
Am Abend treffen Sie in Minab ein.

7. Tag Donnerstagsmarkt in Minab
Die in einer fruchtbaren Oase gelegene Stadt Minab beherbergt einen bunten Markt, auf dem vor allem die farbenfroh gekleideten Bäuerinnen aus der Umgegend Früchte und Gemüse anbieten.
Am Morgen bummeln Sie über den Markt und fahren anschließend weiter an die Küste des Persischen Golfs.

In Bandar Abbas lohnen der Fischmarkt und ein zum Museum umfunktionierter Hindu-Tempel einen Besuch. Über die Perlentaucherei am Persischen Golf informiert das Anthropologische Museum. Je nach Abfahrtszeit Ihrer Fähre hinüber auf die Insel Hormuz haben Sie noch Zeit, sich Bandar Abbas etwas näher anzuschauen.

Auf Hormuz angelandet steigen Sie in eine der hier üblichen Tuktuks um und fahren zu Ihrer Unterkunft, einem Privathaus mit einfach eingerichteten Zimmern.

8. Tag Die Insel Hormuz
Trotz ihrer Größe von nur etwa 40 Quadratkilometer vereint Hormuz eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Sie erkunden das portugiesische Fort und umrunden die Insel einmal in einem Tuktuk, um den Farbenreichtum ihrer Gesteine zu erleben. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Bandar Abbas und weiter auf die Insel Qeshm.

Qeshm, die größte Insel im Persischen Golf, ist ein Zentrum der Bandari-Kultur und besticht durch eine ganze Reihe von Naturschönheiten.
Fast die gesamte Insel wurde von der UNESCO zum Geopark erklärt - dem bislang einzigen im Nahen und Mittleren Osten. Das Konzept der Geoparks hat zum Ziel, die Naturschönheiten einer Region durch Sanften Tourismus zugänglich zu machen und gleichzeitig zu erhalten.
Sie campen an einem der Strände im Süden der Insel.

9. Tag Die Insel Qeshm
Heute haben Sie ausreichend Muße, die Insel zu erkunden, beispielsweise eine Bootsfahrt zu den Mangroven des Jangal-e Harra oder zur Nachbarinsel Hengam mit ihren weißen Stränden zu unternehmen. Oft kann man hierbei Delphine beobachten.
Sehr lohnend sind auch Wanderungen im Dareeh Setareha, dem "Sternental", oder in den Tang-e Chahkuh, eine tief in das Gestein eingefräste Schlucht mit wunderbaren Fotomotiven.
Am Abend kehren Sie zu Ihrem Zeltplatz am Strand zurück


10. Tag Fischerdörfer am Persischen Golf
Am Morgen können Sie durch das alte Bandar Laft bummeln, bevor es mit der Fähre zurück ans Festland und weiter nach Bandar Kong geht.

Die Hafenstadt besticht durch eine weitgehend intakte Architektur. Deutlich spürbar sind afrikanische und indische Einflüsse. Sie übernachten in einem der traditionellen Häuser und können am Nachmittag einen Ausflug zum nahe gelegenen sassanidischen Fort unternehmen oder den Bootsbau traditionell gefertigter Dhows am Hafen beobachten.

11. Tag Zum Süßwassercanyon Gavbandi
Sie folgen der Küste des Persischen Golfs weiter gen Nordwesten. Flache Abschnitte mit kleinen Fischerdörfern wechseln ab mit Steilküsten. In der Nähe von Gavbandi lockt ein Süßwassercanyon mit türkisfarbenem Wasser und engen, rundlich ausgewaschenen Schluchten.

Sie übernachten nochmals direkt am Meer.

12. Tag Von den Salzdomen des Kuh-e Namak ins Landesinnere
Ihre erste Station am heutigen Morgen ist die Hafenstadt Bandar-e Taheri mit der einstigen Residenz der Familie al-Nasuri und der Nekropole Gabrestan-e Qadimi.
Danach erreichen Sie die Salzdome des Kuh-e Namak, die sich über 1300 Meter in die Höhe erheben und von weiß bis tiefrot glitzern.

Zurück in Bandar Taheri verlassen Sie den Persischen Golf und wenden sich landeinwärts nach Firuzabad. Nahe Konar Siah schlagen Sie erneut ein Camp auf.

13. Tag Von Firuzabad nach Shiraz
Am Morgen erkunden Sie Firuzabad. Hier haben sich gleich mehrere Bauten aus der Entstehungszeit des Sassanidenreichs erhalten, darunter die Festung Qaleh-ye Dokhtar und die Ruinen einer Brücke, die den Fluss Tangab überspannte. Mehrere Reliefs zeigen den König Ardeshir I. Besonders eindrucksvoll sind die Ausmaße der kreisrunden Stadt Gur, ebenfalls eine Gründung Ardeshirs I.

Von hier sind es etwa zwei Stunden Fahrt bis Shiraz.
Aus Shiraz, dem künstlerischen Zentrum Irans, stammen nicht nur berühmte Dichter wie Saadi und Hafiz, sondern auch zahlreiche Architekten, was sich in den Prachtbauten und Gartenanlagen der Stadt widerspiegelt, von denen Sie sich einige anschauen werden.
Der späte Nachmittag und Abend stehen Ihnen für eine erste Erkundung der Stadt zur Verfügung.

3 Hotelübernachtungen in Shiraz

14. Tag Shiraz
Am frühen Morgen können Sie Ihre Besichtigungstour mit dem Besuch der prachtvollen Karim Khan-Burg* beginnen, anschließend die Vakil-Moschee* mit farbenfrohen Fayencen, den Vakil-Bazar und den Saray-e Moshir* mit seiner einzigartigen Architektur besichtigen.

Für den Besuch der Nasir-al-Molk-Moschee* schlagen wir wegen des Lichteinfalls die Mittagsstunden vor. An sonnigen Tagen lassen die farbigen Scheiben das Innere der Moschee in kräftigen bunten Farben aufleuchten.

Anschließend können Sie den Naranjestan-Garten besuchen, oder nach einer Pause im Hotel am Nachmittag nochmals auf eigene Faust durch das Gewirr der Bazar-Gassen schlendern.

15. Tag Ausflug nach Persepolis
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe), der ehemaligen Repräsentationsstadt des ersten persischen Weltreichs. Die Ruinen der achämenidischen Palastanlagen mit ihren hohen Säulen und den Reliefs aus dem 5. Jh. v. Chr. veranschaulichen die einstige Pracht. Wenige Kilometer nördlich davon liegt Naqsh-e Rostam mit den Felsgräbern der damaligen Herrscher.

16. Tag Rückflug oder Weiterreise ins Kernland der Sassaniden
In den Wintermonaten sind die Höhenzüge des Zagros tief verschneit. Und so ziehen auch die iranischen Nomaden - darunter die Qashgai und die Bakhtiari - schon im Herbst mit ihren Herden in die Ebenen am Persischen Golf. Hier bleiben sie bis zum Anbruch des Frühlings und wandern dann über die teils noch verschneiten Pässe wieder hinauf ins Gebirge.

Sie folgen den alten Wander- und Karawanenrouten gen Westen und erreichen die Ruinen der sassanidischen Festung Bishapur. Neben der eigentlichen Festung erkunden Sie die Stadtruinen und das eindrucksvolle Felsrelief in der nahe gelegenen Tang-e Chowgan Schlucht.

Dort, wo sich der Fahliyan-Fluss aus dem Zagros in die Ebenen ergießt, liegt hoch oben an einer Felswand das Kurangun-Relief aus elamitischer Zeit.

Durch die grandiosen Berglandschaften des Zagros-Gebirges gelangen Sie in die Region um Nourabad. Hier verbringen Sie eine weitere Nacht im Zelt.

Wenn Sie nach zwei Wochen zurückfliegen möchten, dann endet Ihre Reise in Shiraz am 16. Tag mit dem Rückflug von Shiraz nach Deutschland.

17. Tag In die Ebenen Khuzestans
Der heutige, etwas längere Fahrtag führt Sie entlang der westlichen Ausläufer des Zagros über Behbahan und Ramhormoz oder alternativ über Ahwaz bis nach Shushtar. Dort angekommen können Sie die Abendstunden für einen ersten Spaziergang zu den berühmten Wasserschnellen unternehmen und vielleicht einen Tee in einer der direkt am Fluss liegenden Teestuben trinken.

2 Gasthausübernachtungen in Shushtar

18. Tag Weltkulturerbestätten in Khuzestan: Tchoga Zanbil und Susa
Der heutige Tag ist ganz den historischen Zeugnissen der alten mesopotamischen Hochkulturen gewidmet. Mit Tchoga Zanbil und Susa besuchen Sie gleich zwei Weltkulturerbestätten.

Zunächst aber geht es nach Haft Tepe ("Sieben Hügel"). Hier erstreckte sich in elamitischer Zeit eine ausgedehnte Siedlung, von der allerdings nur noch Grundmauern erhalten sind. Das kleine Museum birgt Funde aus Haft Tepe und aus Tchoga Zanbil und lohnt jedenfalls eine Besichtigung.

Eindrucksvoll erheben sich die Mauern von Tchoga Zanbil ("korbförmiger Hügel") aus der Ebene. Die von einer mehr als vier Kilometer langen Mauer umgebene Tempelanlage datiert aus dem 13. Jh. v. Chr. und wurde ganz aus luftgetrockneten Ziegeln errichtet.

An den Ufern des Flusses Dez, der im Zagros entspringt, liegt das alte Susa, das erst im Jahr 2015 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Den ausgedehnten Siedlungshügel - die ehemalige Hauptstadt des Reiches Susa - kann man schon aus weiter Ferne entdecken.

Am Abend kehren Sie nach Shushtar zurück.

19. Tag Durch das Zagros-Gebirge nach Isfahan
Auf kurvenreichen Straßen geht es heute zurück in die Berge: Aus den Ebenen Khuzestans folgen Sie den alten Wanderrouten wieder hinein in das Zagros-Gebirge.

Am Fuß des Zagros bei Izeh - dort, wo die Bakhtiari-Nomaden ihre Winterquartiere haben - finden sich elamitische Felsreliefs in der Grotte Shekaft-e Salman.
Hier übernachten Sie in einer Ecolodge und genießen die lokale Küche.

20. Tag Nach Isfahan
Die mächtigen Gebirgszüge des Zagros - viele mit über 4.000 Meter hohen Gipfeln - werden von tiefen Tälern durchzogen, an deren Ufern unter anderem der wohlschmeckende iranische Reis angebaut wird. Immer wieder ergeben sich faszinierende Fotomotive. Am frühen Abend treffen Sie in Isfahan ein und verabschieden sich hier von Ihrem Driverguide.

3 Hotelübernachtungen in Isfahan

21.-22. Tag Isfahan
Zu Beginn Ihres Stadtrundgang genießen Sie von der Terrasse des Ali-Ghapu-Palastes den Blick über einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturdenkmal) mit seinen mächtigen Moscheen und Arkaden. Grünflächen und Wasserspiele bilden ein harmonisches Ensemble, das bereits im 16. Jahrhundert frühe europäische Reisende zum Schwärmen brachte. Erkunden Sie die prächtigen Moscheen, die mit ihren in allen Blau- und Türkistönen schillernden Kuppeln den Platz rahmen.
Ganz in der Nähe liegen der erhaltene Teil des ehemaligen Paradiesgartens der Herrscher mit dem Chehel-Sotun-Palast und der Hascht-Behescht-Pavillon („Acht-Paradiese-Pavillion“).
Anschließend an das Mittagessen besichtigen Sie die Freitagsmoschee, ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Am Nachmittag Besuch des armenischen Viertels mit der Vank-Kathedale und dem armenischen Museum, sowie der Brücken über den Fluss Zayand-e Rud. Hier treffen sich zu allen Tageszeiten Sänger unter den weiten Bögen der Sis-e-o Pol und pflegen das uralte Liedgut Irans.
Am Abend können Sie den berühmtesten Basar des Landes, in dem auch heute noch zahlreiche Kunsthandwerker ihren Gewerben nachgehen, erkunden.

Der 22. Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

23. Tag Das Ende der Reise
Am frühen Morgen nehmen Sie schweren Herzens Abschied vom Iran und fliegen von Isfahan zurück nach Europa.

Auf Ihren Wunsch können wir Ihnen gerne eine Verlängerung organisieren. Diese könnte beispielsweise über die alten Kulturstätten im Westen - Kermanshah, Hamadan und Qazvin per Fahrzeug nach Tehran zurückführen.

 

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