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362 Kush
16tägige Geländewagenexpedition/Wanderungen


16tägige Geländewagenexpedition mit kurzen Wanderungen
konzipiert und realisiert in Zusammenarbeit mit dem Sudanarchäologen Dr. Pawel Wolf, der diese Reise an einigen Terminen auch persönlich leitet – anderenfalls Leitung durch versierte Mitarbeiter von ihm
Erkundung der klassischen Monumenten der pharaonischen Zeitalter – Naqa, Mussawarat und Meroe, dem Djabal Barkal, al-Kurru und Kerma, Kawa, Soleb und Sesibi
Erkundung des versteinerten Waldes bei al-Kurru
Bummel über die Märkte von Meroe und Dongola
Querung der Bayuda- und der Nubischen Wüste
Zeit zum Verweilen bei den farbenfroh bemalten Häusern im nubischen Kernland; drei Übernachtungen finden in sudanesischen Gehöften statt

Der Nil beginnt nicht erst in Ägypten. Seit der Dämmerung der Menschheitsgeschichte siedelt an seinem Oberlauf eine Völkervielfalt, die im Norden des heutigen Sudan eine frühe Hochkultur hervorbrachte. Ihre mächtigen Zeugnisse trotzen vielerorts noch dem Wüstensand. Schon in der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr. entwickelt sich in Nubien eine der ersten innerafrikanischen Zivilisationen, das Reich von Kerma. Seit dem Anfang des 2. Jahrtausends v. Chr. gerät das Land wiederholt unter die Herrschaft der ägyptischen Pharaonen. In der ersten Hälfte des letzten vorchristlichen Jahrtausends etabliert sich hier das Königreich von Kush, das während seines 1000jährigen Bestehens seinen Einfluss kurzzeitig sogar auf ganz Ägypten ausdehnen kann. Sein wechselvolles Schicksal hat einen unverwechselbaren Abdruck hinterlassen: in den Pyramiden der alten Hauptstadt Meroë; in den Ruinen am Gebel Barkal, dem religiösen Mittelpunkt der Herrscher von Kush; in den Säulen und Mauerresten von Soleb, dem ehemals größten altägyptischen Tempel südlich von Theben. Unsere Route bestimmt der Nil. Wir verlassen ihn nur, um Teile der Bayuda- und der Nubischen Wüste zu erkunden. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Orte, die Pawel Wolf in seiner fast zehnjährigen Ausgrabungstätigkeit vor Ort erkundet hat – so zum Beispiel auf die Siedlungsgrabung in Hamadab.

Teils schwierige Pisten und längere Fahrstrecken erfordern bei dieser Touren eine durchschnittliche Kondition sowie ein wenig Durchhaltevermögen. Nur zu Beginn und am Ende der Reise nächtigen wir in Hotels, den Rest der Zeit schlafen wir in unseren Zelten oder (wer mag) unter dem Sternenhimmel.

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Stand: 06.09.2012 / p2