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520 Iran: Umfassende Rundreise für Entdecker
Ausführliche Erkundung der kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Irans. Auf der Seidenstraße in Isfahan, Shiraz und Yazd. Wanderungen in der Wüste Dasht-e Kavir und im Zagros-Gebirge



1.-2. Tag: Anreise nach Teheran
Flug von Frankfurt nach Teheran; Ankunft am Abend des 1. Tages und Transfer zum Hotel.

Das Getriebe der modernen Millionenmetropole und das selbstbewusste Auftreten der Menschen vermitteln auf Anhieb ein Bild, das den üblichen Medienberichten in vielerlei Hinsicht widerspricht. Zugleich lernen wir hier eine iranische Realität kennen, die in lebhaftem Gegensatz zu dem weiteren Reiseprogramm stehen wird. Da wir auch noch die nächste Nacht in Teheran bleiben, können wir uns für die Besichtigung der Hauptstadt Zeit nehmen.

Am Morgen besuchen wir die interessantesten Museen der Hauptstadt. So stehen das National-, und das Kronjuwelen Museum auf dem Programm. Das Nationalmuseum wurde im Jahr 1937 nach den Plänen das französischen Archäologen Andre Godard errichtet, der von 1931 bis 1960 den Iranischen Antikendienst leitete. Das Kronjuwelen Museum ist eine wertvolle Sammlung von Diamanten und Juwelen in der iranischen Zentralbank. Nachmittags werden wir in den Bergen im Norden der Stadt eine Wanderung unternehmen und die Aussicht auf die Stadt genießen. Wer möchte, kann mit einer Bergbahn auf den Berg Tochal hinauffahren.

3.-7. Tag: Von Qom in die Dasht-e Kavir
Heute Morgen verlassen wir die hektische Metropole Richtung Qom, einer der wichtigsten schiitischen Pilgerstätte des Iran. Nach einer ausführlichen Besichtigung des heiligen Scheins, führt uns die heutige Tagesetappe weiter zum Grossen Namak-See, einem Salzsee, in dessen Nähe wir bei Marandjab unsere Zelte aufschlagen und die erste Nacht in der freien Natur verbringen. Auch an den folgenden Tagen begleitet uns die Dasht-e Kavir, die den gesamten Nordosten Irans beherrscht.

Am 4. Tag kommen wir an der Oasenstadt Kashan vorbei. Wir spazieren durch den prachtvoll angelegten Fin-Garten (UNESCO Weltkulturerbe), und besuchen den in traditioneller Lehmziegelarchitektur erbauten Wohnpalast Khaneh Borudjerdiha aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Spätnachmittags erreichen wir Abyaneh, wo wir uns in einem Privathaus einlogieren und so Zeit haben, die verwinkelten Gassen der an den Abhängen des Karkas-Gebirges gelegenen Stadt zu erkunden.

Die farbenfrohe Moschee von Natanz steht am 5. Reisetag auf dem Programm. Außerdem statten wir der Teppichstadt Na‘in einen Besuch ab, deren ehemals bedeutender Basar allerdings heute nur noch architektonisch in Erscheinung tritt und kaum noch Händler anzieht. Dann verlassen wir die schützenden Berge und fahren hinein in die Kavir. Hinter den farbenfrohen Bergen von Anarak übernachten wir ein zweites Mal in den Zelten.

Unser morgendliches Ziel am 6. Tag ist Chupanan, wo wir einen Rundgang durch die an der Karawanenstraße nach Tabas gelegener Oase machen und viele der für die hiesige Wüstenarchitektur typischen Windtürme sehen werden. Dann folgen wir der Karawanenroute ein Stück weiter östlich bis Bayazeh, wo wir erneut im Zelt übernachten.

Die der Feuertempel der Zoroastrier in Chakchak liegt auf unserem weiteren Weg nach Yazd. Hier treffen wir am Abend des 7. Tages eint und logieren zwei Nächte in einem Hotel mit traditioneller Gartenanlage.

8. Tag: Yazd
Trotz des trockenen Klimas am Rande der Wüste zeigt sich Yazd dank der bis zu 50 km langen Bewässerungskanäle erstaunlich grün. Im 5. Jahrhundert gegründet, erlebte die Stadt im 14. und 15. Jahrhundert aufgrund ihrer begehrten Teppiche und Seidenstoffe eine Blütezeit. Wir erkunden sowohl den Basar und die unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt — noch fast vollständig von einer Lehmziegelmauer umgeben — mit ihren prächtigen Moscheen und Mausoleen als auch die gewaltigen Schweigetürme der Zoroastrier, wo früher deren Tote ausgesetzt wurden.

9.-11. Tag: Oasen am Rande der Dasht-e Lut
Am Morgen des 9. Tages brechen wir erneut auf. Nach einem Stopp in der Karawanserai Zeyn-od Din erreichen wir den Westrand der zweiten großen iranischen Wüste, der Dasht-e Lut, und fahren bis nach Deh Seyf.

Während der Reisen im späteren Herbst und Frühjahr verbringen wir insgesamt drei Nächte in den Randgebieten der Dasht-e Lut; in den Monaten September und Mai dagegen nur zwei Nächte (und dafür dann eine Zusatznacht im Zagros-Gebirge).

Die Oase Deh Seyf wird bewässert durch unterirdische Qanate (Wasserkanäle), die vom Gebirge bis in die Senke der Oase hinabführen. Gleich Maulwurfhügeln ziehen sich die Einstiegslöcher der in mühevoller Handarbeit geschaffenen und instand gehaltenen Kanäle kilometerlang über die Ebenen. Nördlich von Deh Seyf unternehmen wir eine Wanderung im Irrgarten der vom Wind aus den Sedimenten gefrästen Yardangs – sie erinnern an überdimensionale Haifischflossen, die ein Meer durchpflügen, und kehren des Abends wieder nach Deh Seyf zurück. Vielleicht ergibt sich sogar die Möglichkeit, in einem traditionellen Haus mitten in der Oase zu nächtigen. So oder so haben wir Gelegenheit, das dörfliche Leben im Iran kennen zu lernen.

Die dritte Nacht ziehen wir ein Stück weiter nach Süden und schlagen unsere Zelte nahe der Oase Shahdad auf. Hier genießen wir die Ruhe der Wüstenlandschaft nochmals in vollen Zügen.

12.-13. Tag: Über Kerman in die Fars
Früh am folgenden Morgen des 12. Tages brechen wir zum südlichsten Punkt unserer Reise auf – nach Rayan und Mahan. Unterwegs lassen wir uns von den farbigen Bergen bei Golbaf beeindrucken. Gleich dem durch das jüngste Erdbeben zerstörte Arg-e Bam schützten sich die BürgerInnen Rayans durch eine gänzlich aus Lehm erbaute Stadtmauer, die – wenn auch nur vier Hektar groß – einem Palast und einem Wohnviertel mit allen Einrichtungen einer Stadt wie Moscheen, Basaren und Qanaten Platz bot.

Der Nachmittag gehört Mahan. Am Rande hoher Berge liegen der kleine Ort und der Garten des Bagh-e Shazdeh (UNESCO Weltkulturerbe), bei dessen Anlage die Architekten geschickt die aus den Bergen herabkommenden Bäche nutzten, um eine Wasserlandschaft zu erschaffen, die in der Tradition der altpersischen Paradiesgärten steht und zum Verweilen einlädt.

Nach den Tagen im Zelt genießen wir heute die Annehmlichkeiten unserer Hotelzimmer.

Am 13. Tag erreichen wir Kerman, das aufgrund seiner Lage in 1750 Metern Höhe selbst im Sommer ein angenehmes Klima hat. Am Vormittag besichtigen wir die Stadt – trinken vielleicht einen Tee in einem umgebauten Hammam und besuchen das ethnologische Museum, das gleichfalls in den Hallen eines ehemaligen Bades untergebracht ist. In Kerman gibt es außerdem etliche Monumente wie das Gonbad-e Moshtaqiyeh Mausoleum und die Masdjid-e Imam zu erkunden.

Nun wenden wir der Wüste den Rücken zu und erklimmen das karge Bergland des Kuh-e Masahim. Die Gebäude des kleinen Bergdorfes Meymand sind sämtlich in die Felsen hineingebaut. Wir bummeln durch das im Jahr 2015 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Dorfensemble, genießen die Atmosphäre und übernachten in einer einfachen Höhlenwohnung.

14. -16. Tag Pasargadae, Persepolis & Shiraz
Wir verlassen das idyllische Dorf Meymand und fahren durch das weite südiranische Steppenhochland, wieder durchzogen von zahlreichen Qanaten, weiter gen Westen. Über Harat und Bavanat gelangen wir in Achämenidenresidenz Pasargadae (UNESCO Weltkulturerbe), die nach muslimischer Legende als Grab der Mutter Salomos verehrt wurde. Die Nacht verbringen wir in einem nahe gelegenen Homestay bei einer Familie.

Vor den Toren von Shiraz liegt Persepolis, die vielleicht bekannteste und wichtigste archäologische Stätte des Landes. Besonders die Reliefs aus dem 5. und 4. Jh.v.Chr. veranschaulichen die einstige Pracht der achämenidischen Palastanlage. Nur wenige Kilometer nördlich von Persepolis besuchen wir die in den Fels gemeißelten Gräber von Naqsh-e Rostam aus der Zeit der Sassaniden sowie die Reliefs bei Naqsh-e Radjab. Für alle diese Ruinen steht uns der gesamte 15. Reisetag zur Verfügung. Am Abend dieses Tages schließlich erreichen wir Shiraz und beziehen für zwei Nächte unser Hotel.

Shiraz ist die Stadt der Rosen und Nachtigallen. Doch stammen nicht nur berühmte Dichter wie Saadi und Hafiz aus Shiraz, dem künstlerischen Zentrum Irans, sondern auch zahlreiche Architekten, was sich in den Prachtbauten und Gartenanlagen der Stadt widerspiegelt, von denen wir uns einige auch gemeinsam anschauen können. Hierzu gehören vor allem die Monumente um den Vakil-Bazar, darunter die Shah Chergah Moschee, und der Eram-Garten. Daneben ist Shiraz aber auch berühmt für sein Eis, das reichlich mit Rosenwasser parfümierte Faludeh. Bei einem Bummel durch den Bazar werden wir es sicherlich ausprobieren!

17.-18. Tag: Im Zagros-Gebirge
In den Bergen des Zagros erleben wir nach den Städten erneut die landschaftliche Schönheit Irans. In Bishapur besuchen wir die alten sassanidischen Stadt- und Palastanlagen, und spazieren wenig später durch die Schlucht Tang-e Chowgan, wo wir die Felsreliefs der damaligen Herrscher besichtigen.
Durch die grandiosen Berglandschaften des Zagros-Gebirges gelangen wir in die Region Si Sakht. Hier verbringen wir eine weitere Nacht in unseren Zelten und genießen die frische Gebirgsluft.

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf und fahren weiter über gebirgige Straßen mitten ins Herz des Zagros-Gebirges. So gelangen wir nach Chelgerd. Im Tal des Zard Kuh treffen wir auf Bakhtiatri-Nomaden, die hier traditionell im Sommer mit ihren Herden auf den Hochweiden leben. In einem Camp Site, das von Bakhtiari geführt wird, übernachten wir in fest installierten Zelten.
Während der Touren im September und Mai verbringen wir hier sogar zwei Nächte, und haben so ausreichend Zeit und Muße, einen Tag zu wandern.

19.-21. Tag: Isfahan – Die Hälfte der Welt
Am Morgen können wir eine weitere Wanderung im Zagros unternehmen, und dann geht es auf nach Isfahan! Fast drei Tage verbringen wir mit der Besichtigung der alten Hauptstadt Persiens, deren stolzer Name übersetzt "Hälfte der Welt" bedeutet.

Trotzdem können wir nur die herausragendsten ihrer Moscheen und Paläste besichtigen — wie beispielsweise die Freitagsmoschee, die Masdjid-e Imam und den ‘Ali Qapu-Palast am Meidan-e Imam, dem zentralen Platz—, denn auch für den Basar (UNESCO Weltkulturerbe) und die sehenswerten Brücken über den Fluss Zayand-e Rud soll Zeit bleiben.

Der Nachmittag des 21. Tages steht uns zur Verfügung, um Isfahan auf eigene Faust zu erleben. Zum Beispiel mit einem ausgedehnten Bummel durch die schier unendliche Anzahl kleiner Geschäfte des Meidan-e Imam oder einem Aufenthalt in einer Teestube hoch über dem zentralen Platz. Unsere Hotelzimmer stehen uns den kompletten Tag zur Verfügung.
Am späten Abend schließlich verlassen wir nach einem gemeinsamen Abschlussessen Isfahan und fahren mit unserem Bus in Richtung Imam Khomeini Flughafen.

22. Tag: Das Ende der Reise
Am frühen Morgen des 22. Reisetages erreichen wir den Flughafen von Tehran, verabschieden uns endgültig von unserem Team und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft in Frankfurt ist um die Mittagszeit.


 

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