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574 Bam-i Dunya
23-tägige Expedition/Geländegängiger Kleinbus/Kameltrek


Preisgekrönte Reise: Go Asia Award 2011 für die innovativste Tour
23-tägige Expedition in die entlegene Gebirgswelt des Pamir
3-tägiges Trekking mit Lastkamelen von Sommerweide zu Sommerweide Ganztageswanderungen im Gebiet des Fedchenko-Gletschers und im Bartang-Tal
3-tägiges Trekking mit Yaks als Lasttieren über den Bel-Airyk-Pass und zum Zor Kul mit Blick auf den afghanischen Hindukush
Begegnungen mit Nomaden, mit denen wir Alltag und Erfahrungen teilen
Unterbringung in Jurten und familiären Unterkünften
Erkundung des Bartang-Tals, eines der unberührtesten Täler des westlichen Pamir
Erkundung des Panj-Tals, einstmals Zweig der Seidenstraße

Alai und Tian Shan im Norden, der Kun Lun Shan mit dem fast 7.500 Meter hohen Mustagh Ata im Osten, im Süden Karakorum und Hindukush: Der östliche Pamir ist umgeben von gewaltigen Gebirgszügen. Wie ein Schutzwall schließen sie sich um eine der entlegensten, rauhesten und unbekanntesten Hochebenen der Erde.
Bam-i Dunya wird sie auch genannt: Dach der Welt. Dieses Dach, das heute den Osten der zentralasiatischen Republik Tadschikistan (Tadjikistan) ausmacht, wollen wir besteigen. Zu den Höhepunkten zählt ein dreitägiges Kameltrekking mit Nomaden und ein Trekking mit Yaks als Lasttieren im Gebiet des spektakulär gelegenen Zor-Kul-Sees.
Noch bis vor kurzem war der östliche Pamir als Reiseziel so exotisch wie zu Zeiten Marco Polos, dessen Weg im 13. Jahrhundert auch hier vorbeiführte. Wie sehr der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt, verrät allein der Umstand, dass es in diesem versteckten Hochland (noch) keine Hotels gibt. Das ist ein großer Gewinn, denn die Gastfreundschaft der Pamiri ist legendär. Wir übernachten in der familiären Geborgenheit privater Unterkünfte, sitzen auf den weichen Teppichen behaglicher Jurten und trinken gesalzenen Tee mit Ziegenmilch und Butter. Mit den Kamelen reiten wir von Sommerweide zu Sommerweide, sind wie Nomaden Sonne und Wind ausgesetzt und wie sie auf der Suche nach Futterplätzen für die Tiere. Zu Fuß spüren wir den wilden Marco-Polo-Schafen nach und stehen staunend an den stillen Ufern einsamer Seen. Stets bewegen wir uns durch eine größtenteils vegetationslose, wüstenhafte Umgebung, die oft genug alle Kennzeichen einer Mondlandschaft trägt. Immer wieder ergeben sich dabei überwältigende Ausblicke auf die umliegenden Gebirgszüge, deren schneebekrönte Häupter den Himmel zu berühren scheinen. Zum Schluss folgen wir im Tal des Panj einer uralten Route der Großen Seidenstraße.
Das Hochplateau des östlichen Pamir erreicht durchschnittlich 4.100 Höhenmeter, die Strecke durch das Panj-Tal liegt etwa 2.000 Meter tiefer. Die Sommer sind gewöhnlich trocken und mild, dennoch kann es in den Höhenlagen zu Niederschlägen und Temperaturschwankungen kommen. Das verlangt einige Klimaverträglichkeit. Die Trekkings und Wanderungen sind wegen der Höhenlage zum Teil anspruchsvoll. Es ist jedoch möglich, tageweise auszusetzen bzw. ein leichteres Programm zu absolvieren. Eine gewisse Ausdauer erfordern die teils langen Fahrstrecken auf schlechten Straßen.


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Stand: 02.04.2012 / lvb