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574 Bam-i Dunya - "Dach der Welt"
Tadschikistan Reise: Nomadenleben und das Erbe der Seidenstraße


Preisgekrönte Reise: Go Asia Award 2011 für die innovativste Reise
Expedition auf eine der entlegensten Hochebenen der Erde
Durch die Täler des Bartang und des Panj, ehemals Zweig der Seidenstraße
zwei jeweils mehrtägige Trekkings mit Kamelen und Yaks als Lasttieren
Unterbringung in Gemeinschaftsjurten und privaten Unterkünften

Diese preisgekrönte Expedition führt auf eine der entlegensten, rauhesten und unbekanntesten Hochebenen der Erde. Zu den Höhepunkten zählt ein zweieinhalbtägiges Kameltrekking mit Nomaden und ein Trekking mit Yaks als Lasttieren im Gebiet des spektakulär gelegenen Zor-Kul-Sees. Die Durchquerung des wilden Bartang-Tals und Reste der alten Seidenstraße an den Ufern des Panj runden die Reise ab.

Noch bis vor kurzem war der östliche Pamir als Reiseziel so exotisch wie zu Zeiten Marco Polos, dessen Weg im 13. Jahrhundert auch hier vorbeiführte. Hotels gibt es in diesem versteckten Hochland (noch) keine, private Gastzimmer dafür umso mehr. Mit Kamelen ziehen wir durch eine größtenteils vegetationslose, wüstenhafte Umgebung und genießen die Gastfreundschaft der Nomadenjurten. Den höchsten Punkt der Route erklimmen wir ebenfalls zu Fuß: Vom 4.780 Meter hohen Bel-Ayrik-Pass reicht der Blick bei guter Sicht bis zum Hindukush auf afghanischer Seite. Zum Schluss gelangen wir über einen Zweig der Großen Seidenstraße wieder zurück in die Zivilisation.

Die Höhenlage des östlichen Pamir (durchschnittlich 4.100 Höhenmeter) und die oft unwegsamen Landschaften stellen überdurchschnittliche Anforderungen an die ReiseteilnehmerInnen. Trekkings und Wanderungen sind zum Teil anspruchsvoll. Es ist jedoch möglich, tageweise auszusetzen bzw. ein leichteres Programm zu absolvieren. Die Sommer auf dem Dach der Welt sind gewöhnlich trocken und mild, dennoch kann es zu Niederschlägen und extremen Temperaturschwankungen um mehr als 30 Grad Celsius kommen. Das verlangt einige Klimaverträglichkeit.

Für Übernachtungen in den Homestays stehen ausschließlich Mehrbettzimmer zur Verfügung. In kleineren privaten Unterkünften kann es vorkommen, dass ein Großteil der Gruppe in einem Zimmer untergebracht wird. Die Ausstattung der Homestays ist für europäische Verhältnisse rudimentär. Das äußerst sich in den oftmals beengten Verhältnissen ebenso wie in den zum Teil sehr einfachen sanitären Einrichtungen.

Entsprechend dem Lebensstandard der Menschen und den klimatischen Verhältnissen basiert die Verpflegung auf wenigen Grundnahrungsmitteln. Ihre Gastgeber werden jedoch versuchen, eine gewisse Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, sofern das möglich ist.

Ausdauer erfordern die teils langen Fahrstrecken auf schlechten Straßen. Insbesondere im Bartangtal sind die Wegverhältnisse schwierig und stellen höchste Ansprüche an Fahrer und Fahrzeuge. Auch kann es dort vorkommen, dass die einzige Piste durch das Tal durch witterungsbedingte Erdrutsche kurzfristig versperrt wird. In diesen Fällen bleibt nur ein Ausweichen auf den so genannten Pamir Highway, um das östliche Pamirhochland zu erreichen.


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Stand: 17.05.2013 / jb