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NOMAD...


ist ein kleines Reiseunternehmen, das seit 15 Jahren für Reisen zu und mit den Menschen in den Zielländern steht.

Unser erstes Reiseziel war der Jemen. Im Laufe der Zeit erweiterte sich unser Spektrum nicht nur um jene Länder des arabischen und islamischen Kulturkreises, die mit dem Jemen seit alters her in engem Kontakt stehen, sondern auch um andere Gegenden der Welt, in denen Nomaden leben und lebten.
Im Mittelpunkt stehen stets Begegnungen auf Augenhöhe. Den Alltag unserer GastgeberInnen kennen zu lernen, mit ihnen unterwegs zu sein eröffnet die Chance, Wüsten und Urwälder, Gebirge und Steppen aus ihrem Blickwinkel zu sehen. Es bedeutet auch, die reichhaltige Kultur ihrer Heimat auf sehr persönliche Weise zu erleben.

Unsere Stärke sind und bleiben Reisen in Länder der islamischen Welt. Zu Menschen, die uns immer gastfreundlich empfangen haben. Zu Menschen, mit denen wir bei einem Glas Tee über Gott und die Welt reden können. Und zu Menschen, mit denen wir in den zurückliegenden Jahren gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben und die oftmals von Geschäftspartnern zu Freunden wurden.
Gemeinsam mit ihnen haben wir vor sechs Jahren ein neues Reiseformat entwickelt. Es heißt Horizonte.

Darin legen wir den Schwerpunkt auf den aktiven Dialog mit VertreterInnen verschiedener Bevölkerungsgruppen und Gesellschaftsschichten. Gleich die erste Horizonte-Tour – entstanden als unmittelbare Reaktion auf die rasch ausufernden Vorurteile gegenüber AraberInnen im Gefolge des 11. September – ist im Frühjahr 2002 von dem Reisemagazin Geo Saison mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Sie heißt „al-’Urdunn“.

Auch im Jahr 2005 haben wir eine Goldene Palme gewonnen: für die Jubiläumsreise „Sindbad & Saba“ durch ganz Südarabien. Mit dieser Tour gelang uns, was kein Reiseveranstalter zuvor geschafft hat. Bis dahin nämlich blieb die Grenze zwischen den ungleichen Nachbarn Jemen und Oman für Reisegruppen strikt gesperrt. Im Februar 2005 aber startete unsere historische Pionier-Expedition, die von Sur, der Heimatstadt Sindbads an der omanischen Ostküste, bis zum legendären Reich der Königin Saba im Gebiet der jemenitischen Wüstenstadt Marib führte. Es war das erste Mal seit dem Versiegen der Karawanen vor mehr als anderthalb Jahrtausenden, dass Reisende den berühmtesten Abschnitt der legendären Weihrauchstraße ungeteilt erleben konnten.

Wir sind von unseren Reisegebieten begeistert. Das spiegelt sich sicherlich in den Reisebeschreibungen wider. Trotzdem versprechen wir nicht das Blaue vom Himmel. Unser Katalog und unsere Homepage sollen Ihnen ein möglichst realistisches Bild von dem vermitteln, was Sie erwartet. Deswegen sollten Sie die folgenden Seiten aufmerksam lesen und überlegen, ob unsere Ideen Ihren Vorstellungen entsprechen.

Idee & Umsetzung
Unsere Touren entstehen nicht am Schreibtisch, sondern aus Ideen und Anregungen, die wir während unserer eigenen Reisen sammeln und erst einmal selbst ausprobieren. Oder wir entdecken einen alten Reisebericht, der uns noch unbekannte Wege schildert.

Natürlich sind auch die dann veröffentlichten Programme nie „fertig“, sondern werden immer wieder überarbeitet und verbessert. Zudem wollen wir in der Lage sein, flexibel auf die Wünsche der ReiseteilnehmerInnen und auf neue Situationen zu reagieren. Deswegen verzichten wir oft auf tagesgenaue Tourverläufe.

Unsere Gruppen sind sehr klein. Eine maximale TeilnehmerInnenzahl von 12 – manchmal sogar nur acht – Reisenden bedeutet, dass wir mit höchstens drei Geländewagen auskommen.
Überdies wirbeln kleine Gruppen weniger Staub auf als „Horden“. Eine kleine Gruppe lässt sich aus Sicht der Besuchten sehr viel besser einschätzen und überblicken. Das macht intensivere Kontakte möglich. Nicht zuletzt verringert sich der Organisationsaufwand, und das spart Zeit. Wer schon einmal mit 20 Mitreisenden, vier Fahrern und einem Reiseleiter in einer kleinen Garküche auf ein Mittagessen gewartet hat oder mit 16 Menschen aus vier Autos aus- und wieder eingestiegen ist, um Fotos zu schießen, weiß um die Vorteile kleiner Gruppen.

Zeit
Etwas haben alle unsere Touren gemeinsam: Sie sind so konzipiert, dass Zeit bleibt. Das gilt ganz besonders für unsere Trekkingreisen. Doch auch die Touren im Vierrad bieten stets eine Gelegenheit anzuhalten, Landschaft und Natur zu genießen, herumzubummeln oder zu wandern, ein Foto zu machen, zu zeichnen oder zu schreiben. Im Anschluss an eine gemeinsame Erkundung (oder für die, die das möchten, von Anfang an) lassen wir uns genügend Zeit für eigene Unternehmungen. Reine Fahrtage gibt es nur in Ausnahmefällen, etwa zu Beginn oder am Ende der Tour, wenn der Flughafen in weiter Entfernung von unserem eigentlichen Zielgebiet liegt.

Anforderungen
Der Charakter unserer Reisen und damit die Anforderungen sind sehr verschieden. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, bieten wir Ihnen drei unterschiedliche Reisekategorien: Aktiv, Explore und Komfort.
Aktiv steht für Trekkings und Natur, Explore bezeichnet vor allem Expeditionen mit Geländefahrzeugen, Komfort verbindet Kulturerlebnisse mit gehobenen Reiseansprüchen. Oftmals ergänzen sich diese Kategorien und machen dann gemeinsam den Charakter einer Tour aus. Um ganz sicher zu gehen, dass das Anforderungsprofil des jeweiligen Programms Ihren Vorstellungen entspricht, finden Sie im Fokus aller Aktiv- und Explore-Reisen zusätzlich den Schwierigkeitsgrad angegeben. Eine ausführliche Beschreibung der Schwierigkeitsgrade finden Sie hier.

Fortbewegung: Das Vierrad
Hier unterscheiden wir grundsätzlich zwei Reiseformen:
Bei Touren und Tourabschnitten, die in mehr oder minder dicht besiedelte Regionen führen, greifen wir je nach den örtlichen Verhältnissen auf PKW, Kleinbusse oder Geländewagen zurück und nächtigen häufiger in Hotels.
Anders die Expeditionen. Eine Expedition ist kein Abenteuer, sondern eine gut vorbereitete Reise in ein Gebiet, das über eine geringe oder gar keine Infrastruktur verfügt – was unter anderem den Reiz der Sache ausmacht. Trotzdem kann während einer Expedition Abenteuerliches passieren. Damit sich unvorhersehbare Ereignisse nicht zu Katastrophen entwickeln und weil wir hier kaum mit Hilfe von außen rechnen dürfen, bedarf es mehr noch als bei gewöhnlichen Vierrad-Touren sorgsamer Routenplanung, eines verlässlichen technischen Equipments, erfahrener ReiseleiterInnen, sicherer FahrerInnen und nicht zuletzt der Mithilfe der ReiseteilnehmerInnen. Mitreisende, gerade wenn sie zum ersten Mal eine solche Reise mitmachen, sollten einkalkulieren, dass Gebiete ohne jede Infrastruktur auch in psychologischer Hinsicht eine Belastung darstellen können. Darüber hinaus erfordern Fahrten auf schwierigen Pisten und (selten) langgen Strecken eine gute Kondition und eine Portion Durchaltevermögen.
Während unserer Expeditionen sind wir ausschließlich im Geländewagen – zumeist Toyota Landcruiser –unterwegs. Ob auf schmalen Pisten im Hochgebirge, ob in Kies- oder Sandwüsten – diese Autos meistern fast jede Strecke, sind nahezu unverwüstlich und bieten dennoch einigen Reisekomfort. Und ihre Fahrer sind nicht nur Wagenlenker, sondern im Notfall auch Mechaniker und vor allem Landeskenner.

Die Entdeckung der Langsamkeit: Trekkings
Kamele, Esel und Pferde sind umweltverträglich, haben einen eigenen Kopf, sind genügsam, ausdauernd, zäh, kommunikationsfreudig, selten schlechter Laune…
Sie tragen uns oder unsere Besitztümer und die Ausrüstung. Und weil sie ihren Besitzern zumeist den Lebensunterhalt sichern, werden sie mit aller Sorgfalt gepflegt. Was wiederum heißt, dass ihre Besitzer oft mit auf Tour kommen und uns dabei an ihrem althergebrachten (wenn auch oft nicht mehr alltäglichen) Leben teilnehmen lassen.
Auf einigen Trekking-Touren sind weder Last- noch Reittiere dabei. Dann wird das komplette Gepäck tagsüber vom Begleitfahrzeug oder auf Tierkarren transportiert, während wir selbst nur einen kleinen Rucksack mit Tagesverpflegung tragen.
Reisen, auf denen das Gepäck der Mitreisenden von Einheimischen getragen wird, bieten wir prinzipiell nicht an.

Schlafen & Essen
Weil wir häufig abseits der Städte in entlegenen Gebieten unterwegs sind, übernachten wir auf fast allen Reisen auch in Zelten oder unter freiem Himmel. Das komplette Equipment wird – bis auf Schlafsäcke und manchmal Schlafmatten – von uns gestellt. Die Nächte an einsamen Meeresstränden, in der endlosen Weite der Wüste oder an einer geschützten Stelle im Gebirge gehören zu den beeindruckendsten Erlebnissen während der Trekkings und Expeditionen.
Bei Hotelübernachtungen haben wir, wo immer möglich, landestypische Hotels ausgewählt. Diese Hotels sind einfach (nicht alle verfügen über Zimmer mit Bad) und gehören in der Regel ortsansässigen Familien. Hier werden wir auf sehr persönliche Weise willkommen geheißen.

Riechen und Schmecken tragen ebenso zu einem intensiven Reiseerlebnis bei wie Sehen und Hören. Deswegen lernen Sie während unserer Reisen auch die landestypischen Speisen kennen. Das schließt bei Campübernachtungen selbstverständlich mit ein, dass wir die Mahlzeiten gemeinsam mit unseren einheimischen ReisebegleiterInnen zubereiten. Ebenso selbstverständlich essen wir alle gemeinsam. Als Gäste passen wir uns dabei den lokalen Gepflogenheiten an.
Wir verzichten weitestgehend auf Konservenfutter und mitgebrachte „Köstlichkeiten“. Zudem meiden wir große Restaurants mit so genannter internationaler Küche und gehen dahin, wo es sich auch die Einheimischen schmecken lassen: in kleine Garküchen.
Während der Treks und Expeditionen – also in restaurantfreien Gebieten – veranstalten wir mittags meist ein Picknick und kochen abends warm. Gegessen wird dabei nach Landessitte, also meist auf dem Boden. Stühle und Tische haben wir nur auf Anfrage dabei.

Mitreisende
Unsere TeilnehmerInnen sind zwischen 18 und 70 Jahre alt und oft ausgesprochene Individualreisende, die sich erstmals einer organisierten Tour anschließen. Außer einer normalen bis guten körperlichen Verfassung sind im wesentlichen vier Dinge notwendig: eine realistische Erwartungshaltung, gepaart mit einem gewissen Maß an Flexibilität; ein wenig Humor; die Bereitschaft, sich an anfallenden Arbeiten wie Campaufbau und Küchenarbeiten zu beteiligen; vor allem Respekt vor den Menschen, mit und zu denen wir reisen.
Unabhängig von der Art der Fortbewegung machen es lokale Gegebenheiten wie Überflutungen von Wadis nach Regenfällen, Zwistigkeiten zwischen Stämmen oder behördliche Anweisungen hin und wieder notwendig, Programmablauf und Route zu ändern. Wir bauen in solchen Fällen auf das Verständnis und die Mithilfe aller ReiseteilnehmerInnen.

GastgeberInnen
Den Menschen in den Ländern, in denen wir zu Gast sind, ist unsere Kultur oftmals ebenso fremd wie uns die ihre. Vorurteile bestehen auf beiden Seiten.
Ein Beispiel: Generell gelten Europäer im arabischen Raum als dreckig oder zumindest ungepflegt. Sie waschen sich in der Regel vor dem Essen nicht die Hände, essen dann auch noch mit der linken Hand, mit der man sich in arabischen Ländern den Hintern abputzt, und tun ebendies mit Papier statt mit klarem Wasser. Sie waschen sich zwar, aber nicht fünfmal am Tag, wie dies ein/e Muslim/a stets vor den Gebeten tut.
Beide Seiten gehen selbstverständlich davon aus, dass ihre Kultur die bessere, naturgegebene ist. Nur mit dem Wissen um dieses recht zweifelhafte Urteil kann es uns und unseren Gästen gelingen, Toleranz und Zurückhaltung zu üben.
Hierzu gehört beispielsweise, dass man seiner vermeintlichen Überlegenheit oder seinem Mitleid nicht auch noch durch Geschenke Ausdruck verleiht. Geschenke sind dann angebracht, wenn man eingeladen ist, oder als ganz persönliche Anerkennung für erbrachte Leistungen.
Hierzu gehört auch, dass Sie Kontakt mit Ihrem „Objekt“ aufnehmen, bevor Sie fotografieren. Dazu muss man nicht fließend arabisch oder uzbekisch sprechen, es geht ebenso gut mit Gesten und Blicken. Respektieren Sie eine ablehnende Antwort.
Wir reisen freiwillig in diese Länder und unsere GastgeberInnen gehen selbstverständlich davon aus, dass wir ihre Lebensgewohnheiten akzeptieren. Nur wenn wir dies tun, sind wir als Gäste willkommen.

ReiseleiterInnen und Crews
Unsere ReiseleiterInnen sind zunächst einmal für den möglichst reibungslosen organisatorischen Ablauf der Reise zuständig. Sie tragen damit unter anderem Verantwortung für Routenführung und Fahrzeuge, Lebensmitteleinkäufe und Küche.
Überdies kennen sie „ihr“ Reiseland und dessen Kultur von vielen eigenen Reisen, sprechen meist die Landessprache und haben oftmals in diesen Ländern gelebt. Sie verstehen sich als MittlerInnen zwischen den Reisenden und den „Bereisten“. In etlichen Ländern setzen wir einheimische, Deutsch sprechende ReiseleiterInnen ein, die wiederum unsere Kultur in der Regel aus eigener Erfahrung kennen, etwa weil sie in Deutschland studiert haben.
Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie keine wissenschaftlichen Vorträge halten, sondern sich bemühen, das Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Kulturen zu mildern und Begegnungen in Augenhöhe zu ermöglichen.
Daneben begleiten uns auf jeder Tour einheimische Fahrer und Führer. Sie sind – und das ist arabische Tradition – keineswegs bloße Dienstleister, sondern Gleiche unter Gleichen – Reisegefährten eben, die während der Tour eine besondere Aufgabe erfüllen.

Unsere Verantwortung
besteht zum einen selbstverständlich darin, das zu halten, was wir Ihnen versprechen. Darüber hinaus ist es unser erklärtes Ziel, den Menschen in unseren Gastländern zu nutzen – oder ihnen zumindest nicht zu schaden.

Kulturerbe
Unsere Gastländer sind Länder mit einer reichen, Jahrtausende alten Kultur. Wenn wir diese Kulturen kennen lernen möchten, dann sollten wir gleichzeitig bereit sein, sie zu bewahren. Hierzu gehört nicht nur der Respekt vor den heute dort lebenden Menschen, sondern auch vor den kulturellen Hinterlassenschaften früherer Generationen. Deswegen bitten wir eindringlich darum, keine Antiquitäten zu kaufen und außer Landes zu schaffen und auch keine prähistorischen Artefakte aufzulesen. Denn das hieße, der mutwilligen Zerstörung archäologischer Quellen Vorschub zu leisten. Und gerade sie sind es, die uns entscheidenden Aufschluss über die Entstehungsgeschichte und den Werdegang einer Kultur geben können. Von Theodore Monod, Ralph Bagnold, Hans Rothert und dem Heinrich-Barth-Institut in Köln wurde in diesem Zusammenhang der Aufruf „Ein Wort auf dem Weg in die Wüste“ zum Schutz unseres Kulturerbes in der Sahara verfasst. Bitte halten Sie sich in unser aller Interesse daran!

Umweltschutz
Wer heute in ferne Länder reist, hat in der Regel keine Alternative zum Flugzeug.
In unseren Zielgebieten jedoch tun wir alles, um Umwelt und Ressourcen zu schonen.
So vermeiden wir Inlandsflüge, wo immer es geht.
Im Falle von Treks und Expeditionen in wasserarme Gebiete, aber auch auf vielen anderen Reisen stellen wir das Trinkwasser bereit. Ansonsten wären Sie auf Einweg-Plastikflaschen angewiesen, während wir das Trinkwasser kanisterweise aus einwandfreien Trinkwasseranlagen oder Brunnen beziehen können. Ihr kleiner Beitrag hierzu besteht aus dem Verzicht auf eisgekühltes Wasser.
Der wenige übrige Müll – auch hier bauen wir auf Ihre Mithilfe – wird nicht irgendwo in der Landschaft vergraben oder verbrannt, sondern gesammelt und auf öffentlichen Deponien entsorgt.
Besonders umweltschonend sind unsere Touren mit Zeltübernachtungen. Da ersetzen Lagerfeuer oder Petroleumlampen das elektrische Licht, der leise Abendwind die Klimaanlage, der Pullover die Heizung und der Sternenhimmel die Lightshows der Touristenzentren. Unser Wasserverbrauch ist naturgemäß äußerst gering und beläuft sich in der Regel auf maximal 10 Liter pro Person und Nacht (all inclusive!).
Was wir und Sie sonst noch zum Umweltschutz im jeweiligen Reiseland beitragen, finden Sie in den Reisemerkblättern beschrieben.

Wirtschaft
Wir arbeiten in unseren Zielländern ausschließlich mit Agenturen zusammen, die unsere Überzeugungen kennen und durch ihre Arbeit unterstützen. Wir kooperieren mit ihnen auf einer fairen Geschäftsbasis. Unser Ziel ist es, dass alle beteiligten Parteien – Sie als KundInnen, unsere Leistungsträger und wir – gleichermaßen profitieren.
Aufgrund unserer guten Landeskenntnis ist uns das Preisgefüge vor Ort vertraut. Deswegen wissen wir, was eine Leistung wert ist bzw. was sie kosten darf und soll. Wir achten darauf, dass unseren Leistungsträgern eine vernünftige Gewinnspanne bleibt, und schaffen so nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit die Basis für eine gute, vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit.
Wir nutzen und fördern vorhandene anstatt neuer Infrastrukturen, die nur für den Tourismus geschaffen werden. So sind wir teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs – und lernen die Menschen dabei völlig ungezwungen als Sitznachbarn im Bus oder Zug kennen.
Wir unterstützen verschiedene Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) und lokale Initiativen, die zum Beispiel Arbeitsplätze für Frauen schaffen oder geschaffen haben.
Wir kaufen fast ausschließlich und wo irgend möglich im Land produzierte Waren.
Wir fliegen nahezu ohne Ausnahme mit den landeseigenen Linienfluggesellschaften.
Wir übernachten zumeist in Hotels, die von ortsansässigen Familien betrieben werden.
Last- und Reittiere für unsere Treks leihen wir oftmals direkt von deren Besitzern aus, sodass das Entgeld ohne weitere Abzüge bei diesen „Kleinstunternehmern“ verbleibt.
Wir kalkulieren alle Reisen mit vergleichbarer Gewinnspanne. So können Sie sicher sein, eine preisWERTE Reise gebucht zu haben.

 

forum anders reisen

Forum Anders Reisen
Wir sind Mitglied des forum anders reisen. Dieser Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu fördern. Wir erfüllen den strengen Kriterienkatalog für umwelt- und sozialverantwortliches Reisen und wollen gemeinsam mit anderen kleinen Reiseveranstaltern die politischen Rahmenbedingungen für einen solchen Tourismus verbessern. Zu unseren Projekten gehört die im Sommer 2004 an den Start gegangene Klimainitiative „Atmosfair“. Im März 2009 wurden wir als eines von 14 Mitgliedern des forum anders reisen mit dem neuen Verbandszertifikat „CSR-Tourism-Certified“ ausgezeichnet. CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und umschreibt den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Die Zertifizierung umfasst insbesondere auch unsere Tätigkeit in den Zielländern und hat damit europaweit Pilotcharakter.

Weitere Informationen zum Zertifikat



Atmosfair

Atmosfair
bietet allen Flugreisenden die Möglichkeit, klimaschädliche Flugzeugabgase durch eine freiwillige Geldspende zugunsten ausgewählter Klimaschutzprojekte abzugelten.
Atmosfair wurde von unserem Verband in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und Germanwatch entwickelt. Wir haben das Projekt bereits in der Anfangsphase unter anderem mit einer finanziellen Bürgschaft tatkräftig unterstützt.
Die Idee: Jeder Fluggast, dem die Folgen des Fliegens für das Weltklima nicht egal sind, kann jetzt an anderer Stelle den Schaden wiedergutmachen.
Die Durchführung: Ein Emissionsrechner im Internet (www.atmosfair.de) ermittelt für jeden einzelnen Flug die Menge an klimaschädlichen Abgasen pro Passagier – abhängig von Entfernung, Flugzeugtyp, Auslastung und Flughöhe. In einem zweiten Schritt wird errechnet, wie viel es kostet, exakt dieselbe Abgasmenge in einem ausgesuchten Klimaschutzprojekt einzu-
sparen. Wer diesen Betrag bezahlt, wird „atmosfair“-Kunde und bekommt als Beleg für seinen Umweltbeitrag ein Emissionszertifikat.
Das Ziel: Derzeit werden vier Projekte finanziert. In Indien werden Großküchen von Schulen und Krankenhäusern mit leistungsfähigen Sonnenkollektoren ausgestattet und Strom aus Ernteresten erzeugt. In Honduras bringt ein kleines, umweltfreundliches Wasserkraft-
werk den angrenzenden Dörfern sauberen Strom. In Thailand wird das bei der Klärung des Abwassers einer Palmölfabrik entstehende Biogas aufbereitet und für die Prozesswärme in der Fabrik verwendet.
Unterlagen zur Teilnahme an der Aktion erhalten alle unsere KundInnen gleichzeitig mit der Reisebestätigung. Die Teilnahme ist (wie gesagt) freiwillig. Die ersten Jahre haben gezeigt, dass viele unserer Mitreisenden bereit sind, einen Beitrag zu leisten. Hierfür ganz herzlichen Dank!

 

KONTAKT


Mo-Fr 10:00-12:30
und 14:00-18:00

Tel. 06591/94998-0
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mitgliedschaften und kooperationspartner von nomad
 
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